Stadtleben

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Status zur Hermann-Hesse-Bahn aus Weiler Sicht.

Die Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Weil der Stadt und Calw nach den Plänen
des Landkreises Calw bewegt die Gemüter auch vieler Weil der Städter und Renninger.

Warum?

Die Hermann-Hesse-Bahn soll nach diesen Plänen auch den eingleisigen Abschnitt zwischen Weil der Stadt und Malmsheim weiter nach Renningen befahren. Dies lässt befürchten, dass die S-Bahn-Fahrgäste Wartezeiten hinnehmen müssen, weil die S-Bahn auf die Ankunft der Hesse-Bahn warten muss. Es wird zudem befürchtet, dass die S-Bahn nach Calw weitergeführt wird. Sie befürchten zudem, dass es auch zu S-Bahn-Ausfällen kommen wird, da die HHB vor allem auf dem eingleisigen Streckenabschnitt zwischen Malmsheim und Weil der Stadt den jetzt schon äußerst engen S-Bahn-Takt stören wird und damit öfters die S-Bahn in Renningen stehen bleiben wird, auch auf Grund der permanenten Verspätungen im gesamten S-Bahn-Netz.
 
Die Städte Weil der Stadt und Renningen fordern deshalb nach wie vor einen Betrieb der HHB nur bis Weil der Stadt. Mit der HHB bis Renningen im Dieselbetrieb fördert man eine völlig unnötige Schienen-Doppel-Infrastruktur und gefährdet damit dann den hervorragenden S-Bahn-Bestand. Eine S-Bahnverlängerung bis Calw wäre die einzig richtige, volkswirtschaftlich vernünftige und auch zukunftsfähigste Lösung. Alles andere ist den Bürgern und Steuerzahlern nicht zu vermitteln, sind sich Bürgermeister Thilo Schreiber und sein Renninger Amtskollege Wolfgang Feißt einig.

Chronologie der Ereignisse

Das Großprojekt ruft generell Befürworter und Gegner gleichermaßen auf den Plan. Vokabeln wie „Stresstest“, „standardisierte Bewertung“, „S-Bahn-Verlängerung“, „Dieselbetrieb“, „Fledermausumsiedlung“ sind auf einmal in aller Munde. Bürgerinitiativen gründen sich, Informationsveranstaltungen werden abgehalten, ein offener Brief der Bürgermeister aus Weil der Stadt und Renningen geht an den Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann, der Ton unter allen Beteiligten wird rauher und die Bürger machen ihrem Ärger mit Leserbriefen an die Regionalzeitungen Luft.

Alle Fakten chronologisch darzulegen würde diesen Rahmen sprengen, wie von Bürgermeister Schreiber am Neujahrsempfang 2017 aber zugesagt, halten wir Sie auf unserer städtischen Homepage über Aktuelles auf dem Laufenden.

Das kostet die Hermann-Hesse-Bahn Weil der Stadt konkret

Bei den Baukosten für die Maßnahmen in Weil der Stadt rechnet man insgesamt mit ca. 2,9 Mio €. Weil der Stadt hat hierfür einen maximal möglichen Zuschuss beim Verkehrsministerium in Höhe von 1,15 Mio € beantragt. Somit wird die Stadtkasse in den Jahren 2017 und 2018 auf jeden Fall mit mind. 1,75 Mio € für dieses Schienenprojekt belastet.

Sie wollen es genauer wissen?
Dafür haben wir Ihnen ein PDF hinterlegt, das Sie hier zum Download erhalten.

Die Baumaßnahmen sind im Einzelnen:
  • Neubau einer Eisenbahnüberfahrung über die Südumfahrung
  • die Änderung und technische Sicherung des Bahnüberganges im Steckental
  • die Änderung und technische Sicherung des Bahnüberganges am Malersbuckel

So soll die Hesse-Bahn ab Ende 2018 fahren

  • von Calw über Calw-Heumaden, Althengstett, Ostelsheim, Weil der Stadt, Malmsheim nach Renningen
  • wochentags von 5 bis 20 Uhr im 30-Minuten-Takt sowie am Wochenende und nach 20 Uhr im 60-Minuten-Takt
  • von Calw mit 18 Minuten bis nach Weil der Stadt und innerhalb einer Stunde nach Stuttgart
  • mit geleasten Dieselfahrzeugen und später mit Brennstoffzellenfahrzeugen

Weitere Fragen

Die Hermann-Hesse-Bahn ist in Weil der Stadt Chefsache! Bei weiteren Fragen steht Ihnen Bürgermeister Thilo Schreiber gerne zur Verfügung. schreiber@weil-der-stadt.de

Weitere Links mit Fakten:

www.hermann-hesse-bahn.de

Bisherige Veröffentlichungen:

Bürgermeister Thilo Schreibers Redebeitrag zur HHB beim Neujahrsempfang am 15. Januar 2017.
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Bekanntmachung des Regierungspräsidiums Stuttgart zum Planfeststellungsverfahren nach §§ 18 bis 18e Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) für die baulichen Maßnahmen im Bahnhof Renningen im Zuge der Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn durch den Landkreis Calw; hier: Anhörungsverfahren gem. § 18a AEG i.V.m. § 73 Landesverwaltungs-verfahrensgesetz (LVwVfG).

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Neubau eines Tunnels Hacksberg und zweigleisiger Ausbau in Ostelsheim. Ortsübliche Bekanntmachung (nach § 74 Abs. 4 VwVfG) des Regierungspräsidiums Karlsruhe.
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Rede von Thilo Schreiber von der Infoveranstaltung vom 12. Dezember 2014.
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