Stadtleben

Baustellen & Verkehrsinfos

Baustellen & Verkehrsinfo

Schulwegplan 2017/2018


Liebe Eltern,

auch in diesem Jahr fiebern die Erstklässler dem Schulanfang wieder entgegen. Die Schule soll die Kinder für das Alltagsleben rüsten und ihnen dabei wichtige Hilfsmittel an die Hand geben. Aber nicht nur in den Schulklassen kann man etwas lernen, sondern auch auf dem Weg zur Schule und wieder nach Hause soll gerade den Kleinsten das Verhalten im Straßenverkehr, sei es als Fußgänger oder Radfahrer, beigebracht werden.

Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit und Sie werden bemerken, dass Ihr Kind mit jedem Tag mehr Sicherheit im Straßenverkehr erlangt. Außerdem bewegt sich Ihr Kind an der frischen Luft, was zu einer besseren Leistungsfähigkeit im Unterricht führt. Und mal ganz ehrlich, die Fußwege zu den Schulen sind im Regelfall keine Wanderungen. Verzichten Sie deshalb wenn möglich auf den Service „Eltern-Taxi", der eventuell durch falsches Verhalten des Fahrzeuglenkers (z.B. Parken auf Gehwegen, Rückwärtsfahren, Stresssituation) eine Gefährdung von anderen Kindern mit sich bringen kann.


Empfohlener Schulwegeplan 2017/2018

Zu Beginn des neuen Schuljahres haben wir wieder einen Schulwegplan erstellt. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick des Schulwegplans der einzelnen Stadtteile. Dieser Plan ist selbstverständlich nur eine Empfehlung und zeigt unter Berücksichtigung vieler Faktoren den sichersten Weg von den Wohngebieten in die Grundschulen.

Den Schulweg kennen lernen

Helfen Sie bitte mit, dass die Kinder sicher in die Schule und von der Schule wieder nach Hause kommen. Besprechen Sie mit Ihrem Kind rechtzeitig vor Schulbeginn seinen Weg zur Schule. Begleiten Sie Ihr Kind anfangs, achten Sie am Beispiel älterer Kinder auf Ablenkungsmöglichkeiten, wie die Bäckerei, den Kiosk, das Schreibwarengeschäft usw. Wenn Ihr Kind farbenfrohe, leuchtende Kleidung liebt – recht so. Je heller und bunter die Kleidung – um so sicherer ist das Kind. Eher gesehen werden, hilft Unfälle verhindern.

Gehen Sie mit Ihrem Kind über die stark befahrenen Straßen, achten Sie bitte auch auf das Verhalten anderer Kinder und weisen diese – falls notwendig - auf die dort vorhandenen Gefahren hin. Ist Ihr Kind nach Beginn des Schuljahres an einzelnen Gefahrenstellen immer noch unsicher, sollten Sie es nach Möglichkeit weiterhin über diese Gefahrenstellen hinweg begleiten.

Eltern als Vorbild

Auch das Verhalten der Eltern im Straßenverkehr nehmen die Kinder wahr und sehen es als Vorbild an. Verhalten Sie sich deshalb bitte im Straßenverkehr so, wie Sie es von Ihren und anderen Kindern erwarten und auch von anderen Verkehrsteilnehmern erwarten. -Seien Sie ein gutes Vorbild.-

Gefahrenstellen


Die am stärksten befahrenen Straßen sind für Fußgänger, somit erst recht für Kinder, am schwierigsten zu überqueren. Soweit möglich, sollte die Straßenseite daher nur an den Fußgängerampeln, Zebrastreifen oder mithilfe von Querungshilfen gewechselt werden! So ist beispielsweise die Querung der Merklinger Straße in Weil der Stadt am ampelgeregelten Überweg bei der Heilig-Kreuz-Kapelle oder über die Fußgängerüberwege im Bereich der Bahnhofstraße, Merklinger Straße und Max-Caspar-Straße möglich. Zeigen Sie Ihrem Kind alle Wegmöglichkeiten.

Überwege


Ampeln fallen aus, haben Wartezeiten oder auch geteilte Grünphasen, die das Wechseln der Fahrbahnseite nur in zwei Abschnitten zulassen. Zudem vertrauen viele Kinder blind auf das „Funktionieren der Ampel und des Autofahrers". Zebrastreifen und Querungshilfen erfordern den Augenkontakt mit dem Autofahrer. Erst wenn dieser angehalten hat, darf die Fahrbahn überquert werden.

Sicherheit, Schulweg und Umweltschutz


Kinder und deren Erziehung sind in unserer heutigen Gesellschaft immer ein wichtiges Thema. Auch der Klimawandel und welche Möglichkeiten es zum Umweltschutz und zur Reduzierung des CO2-Aufkommens gibt, sind weiterhin regelmäßig in unseren Medien präsent. Sicherlich denken Sie jetzt daran in welchem Kontext diese Themen zum Schulwegplan stehen. Ist es nicht auch heutzutage immer noch so, dass Fahrzeuge auf Kurzstrecken die meisten Emissionen verursachen und das Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen deutlich zugenommen hat? Sicherlich ist heutzutage das Auto immer noch die bequemste Variante um von A nach B, oder auch zur Schule zu kommen.

Ist mein Kind nicht erst einmal im Auto sicherer als zu Fuß?


Nicht zwangsläufig. Der Anteil der als Pkw-Insassen verunglückten Grundschulkinder steigt seit Jahren an. Verstärkte Polizeikontrollen zu Beginn der Schuljahre haben dies bestätigt. Teilweise sitzen Kinder in Autos nicht richtig gesichert. So wurden Kinder mit aufgezogenem Schulranzen/Rucksack im Fahrzeug gesehen, Sicherheitsgurte sind verdreht oder kein genügender Kindersitz ist vorhanden. Eine Nackenstütze und der Sicherheitsgurt erfüllt somit leider den gewünschten Zweck nicht mehr. Bei Unfällen ist daher mit erheblichen Verletzungen zu rechnen.

Verkehrsanteil ist durchaus bemerkenswert, die Umweltauswirkungen auch


In den letzten Jahren ist die Begleitung von Kleinkindern durch Eltern stetig angestiegen. Die Begleitung der Kinder erfolgt mittlerweile immer häufiger mit dem Auto.

Die Umweltauswirkungen dieser vielen und zumeist sehr kurzen Autofahrten sind nicht zu vernachlässigen. Hier kann jeder einen sehr praktischen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz leisten: Bei einem Schulweg von 2 Kilometern Länge und 200 Schultagen werden ca. 160 Kilogramm Kohlendioxid pro Schulkind im Jahr weniger in die Luft geblasen, als bei der vergleichbaren Strecke mit dem Auto.

Jeder Schritt zu Fuß setzt ein Zeichen für den praktizierten Umweltschutz. Die Fakten sind in groben Zügen allen bekannt: Der motorisierte Verkehr stellt in den Städten die Hauptquelle der Luftverschmutzung und des Lärms dar, er verbraucht Energie- und andere Rohstoff-Ressourcen. Dennoch werden in deutschen Städten die Kinder immer noch häufig mit dem Auto zur Schule gefahren.

Daher, schicken Sie Ihr Kinder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule.


Es gibt viele Gründe dafür. Bewegung fördert Geist und den Körper. Kinder nehmen den Verkehr bewusster wahr, können im Laufe der Zeit Verkehrssituationen besser und schneller erfassen und reagieren somit intuitiver.

Was sollten Sie dabei beachten tun?


  • Eine Warnweste ist nicht verkehrt; genauso ein Schulranzen mit reflektierenden Streifen.
  • Lassen Sie ihr Kind in der Dunkelheit hellere Kleidung tragen. Kinder sind im Straßenverkehr aufgrund der Körpergröße nicht so deutlich sichtbar wie wir Erwachsene.
  • Gehen Sie mit ihrem Kind den Schulweg mehrmals ab. Verhalten Sie sich dabei vorbildlich und weisen ihr Kind auf besondere Verkehrspunkte hin.
  • Achten Sie darauf, dass das Fahrrad verkehrssicher ist (Licht, Schutzblech, Klingel etc.). Es ist zwar keine Pflicht, aber ein Fahrradhelm sollte immer getragen werden.

Wenn Sie trotzdem ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, denken Sie an Folgendes:

  • Nehmen Sie sich auch hier ausreichend Zeit
  • Parken Sie mit ihrem Fahrzeug keinen Gehweg zu
  • Fahren Sie an Zebrastreifen mit erhöhter Vorsicht heran, halten Sie ggfs. an.
  • Denken Sie auch daran, dass Kinder im Straßenverkehr erst noch lernen müssen und Sie als Vorbild wahrnehmen.

Empfohlener Schulwegplan 2017/2018


Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Weil der Stadt:
Schulwegeplan 2017/2018 Weil der Stadt

Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Merklingen:
Schulwegeplan 2017/2018 Merklingen

Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Schafhausen:
Schulwegeplan 2017/2018 Schafhausen

Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Münklingen und Hausen:

Schulwegeplan 2017/2018 Münklingen Hausen


weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter:
www.adac.de
www.ace-online.de
verkehrswacht-bw.de



^
Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!