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Spatenstich Erweiterungsbau der Würmtalschule


Spatenstich Erweiterungsbau der Würmtalschule Einer der Bauten, die es dringend nötig hatten und bei denen sich die Malerabteilung schon zu Beginn von Bürgermeister Thilo Schreibers Amtszeit geweigert hatte, noch Arbeiten durchzuführen, waren die Pavillons aus den späten 60er Jahren bei der Würmtalschule in Merklingen. Von Beginn an als Provisorium gedacht, hielten sie nun doch noch vielen Schülergenerationen stand.
 
Die Pavillons sind bereits Geschichte und abgerissen, der Neubau einer 175 qm großen Mensa mit 130 Sitzplätzen, einem Küchenbereich mit 100 qm, drei Klassenzimmern mit jeweils 60 qm und 2 großen und einem kleineren Betreuungszimmer mit eigenem Außenbereich sowie Technik- und Hausmeisterraum und Fahrradkeller steht nun bis Ende nächsten Jahres auf dem Programm. 2,1 Mio € wird der vom Architekturbüro Stuible & Schlichtig geplante Bau kosten, 523.000 € (25%) Zuschuss kommen aus der Schulhausbauförderung des Landes. Bürgermeister Schreiber dankte stellvertretend Angela Huber, der Leiterin des Staatlichen Schulamts Böblingen, für diese Finanzspritze.
 
Rektor Stefan Kunze Parallel zum Bau werden auch die Weichen für die Schule als Wahl-Ganztagesgrundschule zum Schuljahr 2017/2018 gestellt. Der Gemeinderat stimmte in seiner Sitzung am 19. Juli einstimmig zu, dass die Einrichtung einer Ganztagesgrundschule in Merklingen beantragt werden soll. Geplant ist die Ganztagesschule montags bis donnerstags von 7:45 bis 14:45 Uhr zu betreiben. Die Eltern der Grundschüler können künftig wählen, ob sie ihre Kinder zur Halbtagsgrundschule, die mit Ausnahme des Nachmittagsunterrichts um 12:00 Uhr endet, oder zur Ganztagsgrundschule anmelden. Rektor Stefan Kunze betonte, dass das pädagogische Konzept nicht nur eine Betreuung und die Hausaufgaben-Erstellung, sondern auch qualitativ hochwertige Nachmittagsangebote im sportlichen, künstlerischen, musischen und gesundheitsbildenden Bereich beinhalten wird. Wenn der Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule vom Regierungspräsidium Stuttgart bewilligt wird, soll das Ganztagsschulkonzept nicht nur vom Lehrerkollegium, sondern in Zusammenarbeit mit Jugendbegleitern, Vereinen und pädagogischen Fachkräften umgesetzt werden.
 
Bürgermeister Thino Schreiber Bürgermeister Schreiber dankte mit dem Sprichwort „Was lange währt, wird endlich gut“ und seiner Interpretation: „Was sehr, sehr lange währt, wird dann auch sehr, sehr gut“ vor allem für die Geduld aller Beteiligten. Er sprach von einem guten Tag für den Schulstandort Merklingen und lobte die enge Zusammenarbeit zwischen Architekten, Planern, Handwerkern, Stadtverwaltung, Lehrern und Elternbeiräten im Bauausschuss. Und zu den Kindern, die sicherlich sehr interessiert den Neubau im nächsten Jahr verfolgen werden, meinte er: „Wenn euch etwas komisch vorkommt oder ihr denkt, da stimmt was nicht, dann kommt einfach direkt zu mir“.
 
Musikalischer Beitrag Umrahmt wurde der Spatenstich dann von mehreren musikalischen Beiträgen der Grundschüler und deren Lehrer.

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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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