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Bürgermeister und Gemeinderat besuchen die Partnerstadt Riquewihr
Zwei Millionen Besucher pro Jahr in Riquewihr


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Eine 27-köpfige Delegation aus Weil der Stadt war vom 30.06. bis zum 01.07.2017 in der französischen Partnerstadt Riquewihr zu Besuch. Bürgermeister Thilo Schreiber wurde von der Ersten Beigeordneten Susanne Widmaier, 16 Stadträtinnen und Stadträten sowie deren Ehepartnern begleitet. Die Verwaltung war durch den Leiter des Haupt- und Personalamtes Jürgen Brändle, der Leiterin des Amtes Jugend und Soziales Tanja Kübler sowie der Städtepartnerschaftsbeauftragten Jessica Dengel vertreten.

Bei einer geführten Besichtigung durch die 1147 erstmals urkundlich erwähnte Burg Hohkönigsburg konnte die Weiler Gruppe auf einer Höhe von fast 800 Metern den Ausblick über die wunderschöne Rheinebene genießen. In Riquewihr angekommen, wurde die Delegation von dem Riquewihrer Bürgermeister Daniel Klack in Empfang genommen und von dem französischen Archivar Robert Lehmann durch Riquewihr geführt. Anschließend folgte eine Rundfahrt mit dem Petit-Train rund um die Stadtmauern Riquewihrs und in die umliegenden Rebhügel.

Auch die Besprechung kommunalpolitischer Themen kam nicht zu kurz. So regte Bürgermeister Schreiber bei einem offiziellen Treffen im Rathaus beispielsweise den Bau eines Storchennestes aus Riquewihr für den Storchenturm Weil der Stadt an. Das offizielle Anbringen des Storchennestes soll gleichzeitig mit einem weiteren Schwerpunkt der Städtepartnerschaft verknüpft werden: Der Stärkung der Partnerschaftsarbeit in den Vereinen. So einigten sich die beiden Bürgermeister darauf, dass zu diesem Anlass Vertreter der Weiler und der Riquewihrer Vereine eingeladen werden sollen. Dies soll den ersten Kontakt erleichtern, der hoffentlich in eine langjährige Freundschaft mit regem Austausch mündet, wie es bereits bei der Feuerwehr, dem Angelverein oder der Narrenzunft der Fall ist. Seit dem ersten Fasnetsumzug im Jahr 2001, lässt sich Riquewihr regelmäßig vom närrischen Treiben der Weil der Städter Narrenzunft AHA anstecken. Für das Jahr 2018 ist der nächste AHA-Umzug in Riquewihr geplant.
Auch im Bereich der Schulen wünscht sich Bürgermeister Schreiber einen Austausch zwischen den beiden Partnerstädten. Bürgermeister Klack wird den Vorschlag eines Schüleraustausches der neuen Schuldirektorin Fabienne Simmendinger unterbreiten. So könnten Weiler Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Schüleraustausch mit Riquewihr erhalten. Dort würden sie die französische Kultur und Lebensweise miterleben. Bei dem darauffolgenden Gegenbesuch könnten die französischen Austauschpartner in den Weiler Gastfamilien am Familien- und Schulleben teilhaben.

Am Abend wurde für die Weiler Delegation eine Weinprobe im Weinkeller Méquillet organisiert, bei welcher fünf Winzer ihre edlen Tropfen präsentieren konnten. Dabei wurden Grußreden und Gastgeschenke ausgetauscht.

Am Samstagmorgen machten sich die Gemeinderäte im Storchenpark von Hunawihr ein Bild von dem erbetenen Storchennest. Rund 250 Störche konnten in dem Park aus nächster Nähe betrachtet und die Aufzucht der Jungstörche mitverfolgt werden.

Den Abschluss des Gemeinderatsbesuches bildete die Venezianische Parade, welche seit 2011 auch in Riquewihr stattfindet. An den dicht aneinander geschmiegten Fachwerkhäusern aus dem 13. bis 18. Jahrhundert entlang flanierten die zahlreichen Masken- und Kostümträger vom Rathaus bis hin zum ehemaligen Verteidigungstor der Stadt, dem Dolder, der heute als Wahrzeichen des Ortes gilt.

„Riquewihr und Weil der Stadt verbindet seit 56 Jahren eine tolle Freundschaft und aktive Partnerschaft“, berichtete Bürgermeister Thilo Schreiber. Dabei betonte er, dass eine Städtepartnerschaft nur leben könne, wenn es persönliche Kontakte gibt. Daher freue er sich, dass nach dem Besuch der Riquewihrer Gemeinderäte im September 2015 nun der angekündigte Gegenbesuch in Riquewihr stattfinden konnte. Weil der Stadt sei stolz, Riquewihr als französische Freunde zu haben!

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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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