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Besuch aus dem Weltraum


© G.Kost Kosmonauten-Empfang 50 Jahre, nachdem er als erster Mensch gute zwölf Minuten lang im Weltraum „spazieren gegangen“ ist, stattete der russische Kosmonaut Alexej A. Leonov der Geburtsstadt von Johannes Kepler, einem Wegbereiter seiner Missionen, einen Besuch ab. Gemeinsam mit seinem Kosmonauten-Kollegen Anatoli J. Solovjov, der während seiner fünf Weltraumflüge insgesamt 652 Tage im All war und mit 16 Weltraumspaziergängen mit über 82 Stunden den derzeitigen Weltrekord hält, war der frühere Chef des russischen Kosmonautencorps am 15. September 2015 im Klösterle in Weil der Stadt bei einem Empfang der Stadtverwaltung und der Kepler-Gesellschaft zu Gast.

Impressionen:


Weil der Städter Organisator Florian Noller Laudator der Kepler-Gesellschaft Professor Fischer

Dank der Stadt an die Organisatoren

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt:


Eintrag ins goldene Buch Eintrag ins goldene Buch

Fragen und Antworten im Klösterle:


Kosmonautenlegende Alexej Leonov Leonov ist neben Juri Gagarin, der als erster Mensch in den Weltraum geflogen ist, der populärste Kosmonaut Russlands. Voll war deshalb die Veranstaltung im Klösterle, zu der geladene Gäste aus der Region erschienen waren. Mucksmäuschenstill lauschten die Gäste den Erzählungen von Leonov und Solovjov und erfuhren z.B. dass der historische Ausflug ins All beinahe tödlich endete, da sich durch den Druckunterschied im Vakuum Leonovs Raumanzug aufgebläht hatte und er nicht mehr durch die Luke im Raumschiff passte. Erst ein Druckablass über das Notventil brachte ihn aus dieser brenzligen Situation.
 
Leonov, Solovjov und Messerschmidt Beiden Kosmonauten liegen die Erde und vor allem deren jugendliche Bewohner sehr am Herzen. Wenn man die Erde aus der Distanz aus dem Weltraum sieht und sie als fragiles Element wahrnimmt, ist dies nicht verwunderlich.


Private Kontakte:


Private Kontakte Und so kam es auch, dass gleich zu Beginn ein ganz enger, sprachen-übergreifender Kontakt mit den Kindern von Florian Noller, der den Besuch in Weil der Stadt überhaupt möglich gemacht hatte, zustande kam.



Besuch im Kepler-Museum:


Prominentes Mitglied der Kepler-Gesellschaft Auch wundert es nicht, dass sich beide Kosmonauten gleich dafür begeisterten, in die Kepler-Gesellschaft als Mitglieder einzutreten. Solovjov machte deutlich, dass er es bemerkenswert findet, dass „die Kepler-Gesellschaft heutzutage alles dafür tut, junge Menschen für die Raumfahrt zu begeistern.“

Impressionen aus dem Kepler-Museum:


Astronomie Grundlagen Im Kepler Geburtshaus

Bürgermeister Schreiber verabschiedet Leonow

Weitere Möglichkeiten


Damit diese Begeisterung weiter anhält, arbeitet Florian Noller mit seinen Kontakten daran, weitere Kosmonauten nach Weil der Stadt zu bringen.
 
Durch die entstandenen Kontakte zum russischen Konsulat und zu den Vertretern der deutsch-russischen Wirtschaftsverbände öffnen sich in Zukunft vielleicht weitere Türen und ermöglichen eine Zusammenarbeit, z.B. in den Bereichen "Schüler- und Jugendarbeit und Raumfahrt" oder beim Zugang zu den Kepler-Originalschriften in Pulkovo (nahe Sankt-Petersburg, Russland).
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!