Freizeit & Tourismus

neue Bücher fürs Klösterle

Tag des offenen Denkmals 2016

Das diesjährige Motto des bundesweiten Denkmaltages „Gemeinsam Denkmale erhalten“ war wie für Weil der Stadt und seine Stadtteile gemacht. Im Vorfeld war schon klar, dass sich alle fünf Stadtteile beteiligen und ihre eigenen Schätze zeigen. „Mit unserer Geschichte können wir wuchern“, so das einhellige Credo aller Beteiligten. Das schöne Wetter, die Bewirtung im Seilerstüble und die Festle und Hocketsen in Merklingen und Schafhausen trugen ebenfalls dazu bei, dass insgesamt über 1.000 Besucher die verschiedenen Angebote wahrnahmen, nicht nur aus Weil der Stadt. „Zwei Drittel unserer Besucher im Seilerstüble waren keine Weil der Städter, denn die kenne ich“, so Alt-Bürgermeister Hans-Josef Straub von der Schmidt-Adler-Stiftung.

Stadtteil Münklingen

Dieter Stotz als Amtmann in Münklingen Dieter Stotz begeisterte mit seinen zwei Rundgängen durch Münklingen als Amtsbote und machte neben der Jakobshütte und der Kirche auch auf Kleinode am Weg aufmerksam.
 



Stadtteil Hausen

Hans Bullinger mit Gruppe am Dorfplatz in Hausen Mit über 40 Zuhörern schon bei der ersten Führung begann Hans Bullinger seine beiden Rundgänge am neuen Dorfplatz und die Wanderung zum Landgraben am Backhäusle.
 

Peter Mutschler heizt in Hausen das Backhaus an

Im Backhaus heizte Peter Mutschler gewaltig ein. Insgesamt 130 Besucher schauten in Hausen vorbei und kosteten vom heimischen Hausener Apfelsaft und dem Korb Pflaumen. Die elf Zwiebelkuchen und 4 Apfelkuchenbleche waren schnell verkostet.

Stadtteil Merklingen

Hans-Joachim Dvorak in Merklingen In drei Führungen zeigte Hans-Joachim Dvorak „seinen“ Stadtteil Merklingen. 115 Personen, darunter auch ganz junge, nahmen die Gelegenheit wahr, sich unter vielem anderen auch den Gefängnisturm und die Messner-Wohnung mit dem dreidimensionalen Bild einmal anzusehen.

Stadtteil Schafhausen

Ernst Haag in der Zehntscheuer in Schafhausen In der Zehntscheuer in Schafhausen begrüßte Ernst Haag über 50 Zuhörer bei seinen Führungen und dazwischen noch weitere Interessenten. Auf dem Weg zum Feuerwehrfest kamen einige in der Zehntscheuer vorbei und brachten sogar Geschenke (einen originalen Kartoffelsack) mit.
 

Zwischen Weil der Stadt und Schafhausen

Der Weiler Hannes mit Besuchern Früh am Morgen begrüßte der Weiler Hannes seine 25 Zuhörer mit einem schwäbischen Gedicht zu seiner Wanderung über den Predigtplatz zur Stadt hinaus zu Binders Wäldle.
 

Katrin Fischer vor dem Waldhäusle in Binders Wäldle
Kaum zu einer Pause kamen Katrin Fischer und ihr Mann Ralph in Binders Wäldle. Über 180 Besucher, teilweise auch Weil der Städter, die zum ersten Mal vor Ort waren, wollten immer wieder erklärt bekommen, was es mit der Votivkapelle, dem Waldhäusle und dem kleinen Friedhof auf sich hat.

Weil der Stadt

Rolf Blumhardt mit Besuchern im Klösterle In Weil der Stadt interessierten sich fast 100 Besucher für die von Pfarrer Helmut Nann gestifteten Bücher (im Titel) und die von Schreinermeister August Lutz eingerichtete Mönchszelle im Klösterle. Rolf Blumhardt vom Förderverein nahm sich in drei Führungen und auch zwischendurch Zeit für seine Besucher.
 

Manfred Bürklen in der frisch renovierten Turmkapelle In der restaurierten Turmkapelle begrüßte Manfred Bürklen ca. 100 Besucher. Diese mussten gut zu Fuß sein, da sie zunächst die enge Wendeltreppe nach oben steigen mussten. Früher war hier das Archiv der Stadt und Manfred Bürklen wurde als Einheimischer dort zum Akten holen geschickt, „da er anschließend nach Hause zum Duschen gehen konnte“.

Julia Kleespieß im Puppenmuseum Auch die Museen hatten alle geöffnet. Im Puppenmuseum konnte Julia Kleespieß über 100 Besucher begrüßen, im Stadtmuseum waren es 23, auch im Kepler-Museum war Manfred Bitzel vor Ort und vor dem Narrenmuseum mussten Besucher teilweise warten, bis sie eingelassen werden konnten.
 

Gerd Diebold bei seinem Wetterfahnen-Rundgang Nachtwächter und Brunnenführer Gerd Diebold begeisterte seine Zuhörer bei einem neuen Rundgang, wo er Wetterfahnen, Wetterhähne und Stechschilder aus Weil der Stadt zeigte. Ganz sommerlich mit Hut zeigte er Kleinode, an denen normalerweise achtlos vorbeigegangen wird.
 


Manfred Nittel im ehemaligen Polizeistüble Im neu eröffneten Polizeistüble erwartete Manfred Nittel interessierte Gäste. Über 70 Besucher kamen bei ihm unter den Rathausarkaden im liebevoll gestalteten Stüble, der neuen Heimat von Nachtwächtern und Türmer, vorbei. Bei einem Rundgang als Nachtwächter in Zivil lauschten 12 Personen.
 

Infotafeln im Seilerstüble Wie in Italien kam man sich am Seilerstüble vor, wo Hans-Josef Straub mit seinem Team die Gäste bewirtete, Seilerturm und Seilerstüble geöffnet hatte und wo Tafeln auf die Geschichte des ganzen Areals hinwiesen.
 



Die vielen glücklichen Besucher und die zufriedenen Akteure zeigen, der Tag des offenen Denkmals ist für Weil der Stadt und seine Stadtteile eine hervorragende Gelegenheit, seine Geschichte selbstbewusst zu präsentieren und damit viele Besucher aus nah und fern anzulocken.

Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!