Keplerstadt

Stadtarchiv

Archivale des Monats

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Artikel 1-10 von 48
01.09.2018
Das Spitallagerbuch von 1748 ist sicher der prachtvollste Band im Stadtarchiv.
Zweck und Inhalt des Spitallagerbuchs ist zu allererst die Beschreibung des gesamten Besitzes des Spitals. Dazu gehörten die Gebäude und Nebengebäude des Spitals in der Renninger Vorstadt sowie die Planmühle an der Markungsgrenze zu Malmsheim, ferner aller Besitz an Äckern, Wiesen, Baum- und Grasgärten, der sowohl in wörtlicher Beschreibung wie auch als maßstabsgetreue Skizze festgehalten ist.
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01.08.2018
Am 15. April 1768 wurde vor dem Gemeinderat ein Diebstahl verhandelt, den Jung Joseph und Anna Maria Baumgärthner begangen haben. Obwohl im Protokoll eingeräumt wird, dass es sich nur um einen geringfügigen Diebstahl gehandelt hat, werden die beiden zu je 60 Rutenstreichen und Turmstrafe verurteilt. Zum Schmerz kam noch die Schmach, da die Prügelstrafe öffentlich vollzogen wurde. Die jugendlichen Diebe und ihre Familie waren dadurch in der städtischen Gesellschaft gebrandmarkt. Aus heutiger Sicht erscheint diese Strafe überaus hart, auch wenn sie im Protokoll als eine milde Strafe bezeichnet wird.

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02.07.2018
Im November 1861 waren die württembergischen Gemeinden aufgefordert, Angaben über das örtliche Gewerbe zu machen, um eine Gewerbestatistik im Gebiet des deutschen Zollvereins zu erstellen. Zum deutschen Zollverein gehörten 1861 neben der Hauptmacht Preußen die Länder Württemberg, Bayern, Hessen, Thüringen und Sachsen. Ziel des Zollvereins, der 1871 im deutschen Reich aufging, war zunächst die Abschaffung der vielen Zollgrenzen innerhalb des deutschen Bundes um bessere Voraussetzungen für einen Binnenmarkt zu schaffen. Ganz allgemein ging es dem Zollverein aber auch darum, den Rückstand gegenüber wirtschaftlich und industriell weiter entwickelten Nationen wie England aufzuholen.
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01.06.2018
Im Februar 1859 kam es zu einem Wechsel in der Pflegeleitung des Spitals. Aufgrund eines königlichen Dekrets vom 4.2.1859 wurden die barmherzigen Schwestern, die seit 30.11.1855 die Betreuung der Spitalbewohner übernommen hatten, aus dem Spital abgezogen. An ihrer Stelle wurde die ledige Theresia Schuh zur neuen Hausmutter gewählt.
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02.05.2018
Am 22. Januar 1768 wenden sich die Kinder und Schwiegerkinder der Johanna Barbara Fischer hilfesuchend an den Stadtrat, weil ihre Mutter bzw. Schwiegermutter von ihrem Ehemann Thomas Fischer misshandelt wird. Johanna Barbara Fischer, die im Gemeinderatsprotokoll selbst nicht namentlich genannt wird, war in zweiter Ehe seit 1750 mit Thomas Fischer verheiratet, mit dem sie keine Kinder hatte. Um 1722 hatte sie zum ersten Mal geheiratet, aus der Ehe mit Johann Jakob Schirott hatte sie zwei Töchter, Anna Barbara und Maria Anna, die mit Elias Kappler bzw. Johann Anton Gall verheiratet waren, und zwei Söhne, Johann David und Philipp Jakob Schirott.
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03.04.2018
Die Spitalprotokolle sind in 3 Bänden im Zeitraum zwischen 1676 und 1878. Ferner gibt es noch einen späten Band Hospitalprotokolle mit der Laufzeit 1954-1969. In den 3 frühen Bänden Spitalprotokolle sind in aller Regel die Rechnungsüberprüfungen und Spitalvisitationen überliefert, die jährlich stattgefunden haben. Im ersten Band finden sich zudem Abschriften von drei Pfründbriefen aus den Jahren 1680, 1682 und 1683.
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01.03.2018
Die Reichtagswahlen vom 5. März 1933 waren keine freien Wahlen mehr. Bereits zwei Tage nach seiner Ernennung zum Reichskanzler durch Reichspräsident von Hindenburg am 30. Januar 1933 hatte Hitler den Reichstag aufgelöst und Neuwahlen ausgeschrieben.

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01.02.2018
Die Bilder des Fasnachtsspiels „Jungfrau von Orleans“ 1913 wurden von Hermann Baidinger fotografiert und vom Verleger des Wochenblatts Julius Raeth herausgegeben. Für ein Bild „auf elegantem Karton, fertig zum Einrahmen“ im Format 13x18 musste man 90 Pfennig bezahlen, ein Bild im Postkartenformat kostete 20 Pfennig.
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01.12.2017
Das Stadtarchiv sammelt alle gedruckten Schriften, die in irgendeinem Zusammen-hang mit Weil der Stadt stehen. Eine stadtgeschichtlich sehr wichtige Quelle sind die Wochenblätter von Weil der Stadt, die zwei mal wöchentlich jeweils samstags und mittwochs erschienen. Sie sind im Stadtarchiv weitgehend lückenlos von 1868 bis heute vorhanden. Das Wochenblatt war zugleich Anzeigenblatt und Amtsblatt der Stadtverwaltung, es informierte die Leserschaft über die wichtigsten Ereignisse in Weil der Stadt und Umgebung, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Das Wochenblatt wurde im Verlauf seiner 147-jährigen Geschichte von mehreren Verlegern herausgegeben, die Ausgabe 1917 erschien im Verlag von Julius Raeth, der neben dem Wochenblatt auch Postkarten von Weil der Stadt druckte und sich um private Aufträge bemühte. Neben der Druckerei betrieb Raeth eine Buch- und Papierhandlung und verkaufte Musikinstrumente und Zubehör.
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01.11.2017
Die vorliegenden Kopien sind dem Eid-Buch der Stadt Weil der Stadt entnommen. Der Band umfasst 200 beschriebene Seiten sowie ein Register und beinhaltet die Eid-Formeln, welche die Personen, die einen Dienst in der Stadt verrichteten, bei ihrer Verpflichtung aufsagen mussten. Dies betraf die Inhaber der höheren Ämter wie den Schultheiß, den Bürgermeister oder die Ratsmitglieder in gleicher Weise wie diejenigen, die einen untergeordneten Dienst in der Stadt verrichteten wie die „Feuerspritzen-Inspectores“, die „Torbeschließer“, die „Einsammler der Feuereimer“, den „Schweinhirt“, die „Hebammen“ oder die „Scharfrichter“, um nur einen kleinen Teil der städtischen Dienste zu nennen.
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Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!