Keplerstadt

Stadtarchiv

Archivale des Monats

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Artikel 1-10 von 76
01.01.2021
Nachdem im Dezember 2020 die Ausbildung der Weiler Hebamme Anna Maria Schray am kurpfälzischen Hof in Mannheim anhand eines Aktenbestandes dargestellt wurde sollen nun die beiden im Bestand des Stadtarchivs Weil der Stadt befindlichen Eidbücher mit den jeweiligen Eiden für die bis in heutige Zeit sehr wichtigen Berufe der Hebammen vorgestellt werden.
02.12.2020
Aus der Aktenschicht "Weiler Akten des 18. Jahrhunderts" (Bestand WA - Weiler Akten des 18. Jahrhunderts) soll heute unter anderem ein Briefwechsel, bestehend aus vier Briefen, vorgestellt werden. Dieser befasst sich mit der Hebammenausbildung im 18. Jahrhundert.
02.11.2020
Passend zur aktuellen Lage rund um die derzeit herrschende „Corona-Pandemie“ und die Diskussionen um die Bekämpfung und Eindämmung des neuartigen Virus sollen für den November diverse Archivalien aus dem Bestand der ehemals selbstständigen Gemeinde Merklingen zum Themenbereich „Impfungen“ vorgestellt werden.
07.10.2020
Der „klassische“ Archivbestand des Weiler Stadtarchivs wird zunächst nach der Provenienz (Herkunft) und dann nach der (äußeren) Form in Urkunden, Bände, Rechnungen und Akten aufgeteilt.
Für den Monat Oktober soll nun ein Archival aus der Gruppe der Bände vorgestellt werden.
Die Waisengerichtsprotokolle liegen für Weil der Stadt als Bände ab dem Jahr 1650 bis ins Jahr 1802/03 vor. Diese Protokolle beschreiben die Tätigkeit des so genannten Waisengerichts.
03.08.2020
Für den August wurde aus dem Bestand NL – Kleine Nachlässe und Dauerleihgaben das Fragment eines Tagebuchs unbekannter Herkunft ausgewählt.
01.07.2020
Wie schon im Juni entstammt auch das Archivale des Monats Juli dem Bestand der Stadtratsprotokolle. Wiederum gehen wir über 300 Jahre zurück und widmen uns zweier kleinen Einträge in den Ratsprotokollen der Jahre 1685 und 1697.
Das heute noch allgegenwärtige Genussmittel Tabak sorgte bereits in den Jahren 1685 und 1697 für Diskussionen.
02.06.2020
Beim Archivale des Monats Juni handelt es sich um einen Auszug aus einem über 350 Jahre alten Protokollband. Im Herbst des Jahres 1657 wurde vor dem Rat der Stadt der Ehebruch des Glasers Johann Jakob Cringer verhandelt. Ihm wurde vorgeworfen seine Magd Anna geschwängert zu haben. In den sich auf mehrere Seiten erstreckenden Verhören werden intimste Details untersucht:
01.05.2020
Mit der Neufassung der württembergischen Gemeinde-Selbstverwaltung wurde 1819 dem Ortsvorsteher die Aufgaben eines Friedensrichters übertragen. Das Ziel war, dass der Friedensrichter bei geringfügigen Zivilsachen wie Beleidigungen, Verleumdungen oder geringfügigen Diebstählen den Streit zwischen den Parteien schlichten sollte, bevor die Streitsache an ein Amtsgericht verwiesen wurde. Man ging davon aus, dass der Ortsvorsteher die persönlichen Verhältnisse der Streitparteien und die Lage der Sache besser kenne, zudem das Vertrauen der Parteien genieße und damit leichter einen Vergleich zustande bringen könne als ein Amtsgericht.
01.04.2020
Auf die Klageschrift des anonymen Bürgers vor dem Weil der Städter Stadtrat (1797) folgt ein Antwortschreiben des beschuldigten Metzgers (Johannes) Georg Stotz (15.06.1751–05.01.1806). In seinem Antwortschreiben bemüht sich dieser um die Klarstellung des nächtlichen Vorfalls. Aus seiner Sicht habe sein „Gegner“ die Ereignisse absichtlich falsch dargestellt und möchte diese nun korrigieren. Dazu führt er fünf Punkte an, die beweisen sollen, er allein sei nicht schuld an der Eskalation: U.a. sei auch er vom Kläger und sogar von dessen Familie angegriffen worden. Außerdem habe er nie die Absicht gehabt, seinen Nachbar zu töten; vielmehr sei es auf Grund seiner Trunkenheit aus Zufall geschehen. Als Mörder bezeichnet zu werden, treffe ich schwer. Zuletzt entschuldigt sich Stotz für sein Verhalten beim Stadtrat mit dem Hinweis, nicht auch seine Familie für sein Vergehen zu bestrafen.
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