Keplerstadt

Stadtarchiv

Archivale des Monats

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Artikel 1-10 von 43
03.04.2018
Die Spitalprotokolle sind in 3 Bänden im Zeitraum zwischen 1676 und 1878. Ferner gibt es noch einen späten Band Hospitalprotokolle mit der Laufzeit 1954-1969. In den 3 frühen Bänden Spitalprotokolle sind in aller Regel die Rechnungsüberprüfungen und Spitalvisitationen überliefert, die jährlich stattgefunden haben. Im ersten Band finden sich zudem Abschriften von drei Pfründbriefen aus den Jahren 1680, 1682 und 1683.
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01.03.2018
Die Reichtagswahlen vom 5. März 1933 waren keine freien Wahlen mehr. Bereits zwei Tage nach seiner Ernennung zum Reichskanzler durch Reichspräsident von Hindenburg am 30. Januar 1933 hatte Hitler den Reichstag aufgelöst und Neuwahlen ausgeschrieben.

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01.02.2018
Die Bilder des Fasnachtsspiels „Jungfrau von Orleans“ 1913 wurden von Hermann Baidinger fotografiert und vom Verleger des Wochenblatts Julius Raeth herausgegeben. Für ein Bild „auf elegantem Karton, fertig zum Einrahmen“ im Format 13x18 musste man 90 Pfennig bezahlen, ein Bild im Postkartenformat kostete 20 Pfennig.
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01.12.2017
Das Stadtarchiv sammelt alle gedruckten Schriften, die in irgendeinem Zusammen-hang mit Weil der Stadt stehen. Eine stadtgeschichtlich sehr wichtige Quelle sind die Wochenblätter von Weil der Stadt, die zwei mal wöchentlich jeweils samstags und mittwochs erschienen. Sie sind im Stadtarchiv weitgehend lückenlos von 1868 bis heute vorhanden. Das Wochenblatt war zugleich Anzeigenblatt und Amtsblatt der Stadtverwaltung, es informierte die Leserschaft über die wichtigsten Ereignisse in Weil der Stadt und Umgebung, in Deutschland und auf der ganzen Welt. Das Wochenblatt wurde im Verlauf seiner 147-jährigen Geschichte von mehreren Verlegern herausgegeben, die Ausgabe 1917 erschien im Verlag von Julius Raeth, der neben dem Wochenblatt auch Postkarten von Weil der Stadt druckte und sich um private Aufträge bemühte. Neben der Druckerei betrieb Raeth eine Buch- und Papierhandlung und verkaufte Musikinstrumente und Zubehör.
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01.11.2017
Die vorliegenden Kopien sind dem Eid-Buch der Stadt Weil der Stadt entnommen. Der Band umfasst 200 beschriebene Seiten sowie ein Register und beinhaltet die Eid-Formeln, welche die Personen, die einen Dienst in der Stadt verrichteten, bei ihrer Verpflichtung aufsagen mussten. Dies betraf die Inhaber der höheren Ämter wie den Schultheiß, den Bürgermeister oder die Ratsmitglieder in gleicher Weise wie diejenigen, die einen untergeordneten Dienst in der Stadt verrichteten wie die „Feuerspritzen-Inspectores“, die „Torbeschließer“, die „Einsammler der Feuereimer“, den „Schweinhirt“, die „Hebammen“ oder die „Scharfrichter“, um nur einen kleinen Teil der städtischen Dienste zu nennen.
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02.10.2017
Im November 1865, etwas mehr als ein Jahr nach seiner Inthronisation, kam König Karl auf der Durchreise zum Badeort Wildbad, wo er sich regelmäßig aufhielt, erst-mals nach Weil der Stadt. 1872 besuchte der König erneut die Stadt, um das Kepler-denkmal und die renovierte Stadtkirche zu besichtigen. Diese Mal kam König Karl mit der Eisenbahn, die es 1865 noch nicht gegeben hatte.
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01.09.2017
Die Reichsstädte hatten neben der niederen Gerichtsbarkeit auch die hohe oder peinliche Gerichtsbarkeit und konnten Strafen verhängen, welche „Pein verursachten“, Körperstrafen also. Bei schwerwiegenden Gerichtsurteilen, wenn bei der Strafzumessung beispielsweise die Verhängung der Todesstrafe in Frage kam, zog das reichsstädtische Gericht in aller Regel juristisch ausgebildete Gutachter aus Tübingen oder aus der benachbarten Reichsstadt Esslingen hinzu. Man tat dies freiwillig, um größere Rechtssicherheit zu haben, eine Verpflichtung dazu gab es nicht.
Warum das Weil der Städter Gericht im vorliegenden Fall, einem Jungenstreich aus dem Jahr 1730, ein so hartes Urteil ausgesprochen hat, wird auch aus dem Umfeld der Akten nicht klarer. Man kann nur darüber spekulieren, ob es Gründe dafür gege-ben hat, dass der Weil der Städter Magistrat sich den Augustinern gegenüber zu dieser Zeit als besonders dienstbeflissen beweisen musste.
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01.08.2017
Der Brief des Johannes Hohenstein an seine Braut Catharina Schweinbetz befindet sich in einem Aktenbüschel mit Geburtsbriefen der Jahre 1655-1799. Wer als Bürger in Weil der Stadt aufgenommen werden wollte, musste einen Geburtsnachweis erbringen, in aller Regel verbunden mit einem Leumundszeugnis und dem Nachweis, dass er über ein gewisses Vermögen verfügte, eine Art polizeiliches Führungszeugnis also.
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03.07.2017
Die Schriftstücke finden sich in einem Aktenkonvolut mit Quartierlisten der Zeit zwi-schen etwa 1810 und 1820. Die Stadtverwaltung hatte die Aufgabe, für die Unter-bringung und Versorgung durchziehender Truppenteile zu sorgen. In aller Regel wurden die Soldaten in privaten Haushalten untergebracht.
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01.06.2017
Die Kontrolle der örtlichen Bierbrauer oblag im 19. Jahrhundert der städtischen Verwaltung in Weil der Stadt. Zu diesem Zweck setzte die Stadtverwaltung am 16. November 1823 eine Anweisung für die Bierschauer auf. Die Kontrolle der Brauereien war ein Novum in Weil der Stadt, vorher hatte es sie nicht gegeben.
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Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!