Keplerstadt

Stadtarchiv

Archivale des Monats

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Artikel 1-10 von 39
01.11.2017
Die vorliegenden Kopien sind dem Eid-Buch der Stadt Weil der Stadt entnommen. Der Band umfasst 200 beschriebene Seiten sowie ein Register und beinhaltet die Eid-Formeln, welche die Personen, die einen Dienst in der Stadt verrichteten, bei ihrer Verpflichtung aufsagen mussten. Dies betraf die Inhaber der höheren Ämter wie den Schultheiß, den Bürgermeister oder die Ratsmitglieder in gleicher Weise wie diejenigen, die einen untergeordneten Dienst in der Stadt verrichteten wie die „Feuerspritzen-Inspectores“, die „Torbeschließer“, die „Einsammler der Feuereimer“, den „Schweinhirt“, die „Hebammen“ oder die „Scharfrichter“, um nur einen kleinen Teil der städtischen Dienste zu nennen.
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02.10.2017
Im November 1865, etwas mehr als ein Jahr nach seiner Inthronisation, kam König Karl auf der Durchreise zum Badeort Wildbad, wo er sich regelmäßig aufhielt, erst-mals nach Weil der Stadt. 1872 besuchte der König erneut die Stadt, um das Kepler-denkmal und die renovierte Stadtkirche zu besichtigen. Diese Mal kam König Karl mit der Eisenbahn, die es 1865 noch nicht gegeben hatte.
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01.09.2017
Die Reichsstädte hatten neben der niederen Gerichtsbarkeit auch die hohe oder peinliche Gerichtsbarkeit und konnten Strafen verhängen, welche „Pein verursachten“, Körperstrafen also. Bei schwerwiegenden Gerichtsurteilen, wenn bei der Strafzumessung beispielsweise die Verhängung der Todesstrafe in Frage kam, zog das reichsstädtische Gericht in aller Regel juristisch ausgebildete Gutachter aus Tübingen oder aus der benachbarten Reichsstadt Esslingen hinzu. Man tat dies freiwillig, um größere Rechtssicherheit zu haben, eine Verpflichtung dazu gab es nicht.
Warum das Weil der Städter Gericht im vorliegenden Fall, einem Jungenstreich aus dem Jahr 1730, ein so hartes Urteil ausgesprochen hat, wird auch aus dem Umfeld der Akten nicht klarer. Man kann nur darüber spekulieren, ob es Gründe dafür gege-ben hat, dass der Weil der Städter Magistrat sich den Augustinern gegenüber zu dieser Zeit als besonders dienstbeflissen beweisen musste.
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01.08.2017
Der Brief des Johannes Hohenstein an seine Braut Catharina Schweinbetz befindet sich in einem Aktenbüschel mit Geburtsbriefen der Jahre 1655-1799. Wer als Bürger in Weil der Stadt aufgenommen werden wollte, musste einen Geburtsnachweis erbringen, in aller Regel verbunden mit einem Leumundszeugnis und dem Nachweis, dass er über ein gewisses Vermögen verfügte, eine Art polizeiliches Führungszeugnis also.
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03.07.2017
Die Schriftstücke finden sich in einem Aktenkonvolut mit Quartierlisten der Zeit zwi-schen etwa 1810 und 1820. Die Stadtverwaltung hatte die Aufgabe, für die Unter-bringung und Versorgung durchziehender Truppenteile zu sorgen. In aller Regel wurden die Soldaten in privaten Haushalten untergebracht.
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01.06.2017
Die Kontrolle der örtlichen Bierbrauer oblag im 19. Jahrhundert der städtischen Verwaltung in Weil der Stadt. Zu diesem Zweck setzte die Stadtverwaltung am 16. November 1823 eine Anweisung für die Bierschauer auf. Die Kontrolle der Brauereien war ein Novum in Weil der Stadt, vorher hatte es sie nicht gegeben.
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02.05.2017
In den Jahren 1930-1932 geriet der Weil der Städter Max B. mehrfach in Konflikt mit dem Gesetz, weil er in betrunkenem Zustand am Steuer eines Autos gesessen hatte.
Der Bezirksrat des Oberamts Leonberg nahm daraufhin die Ermittlungen gegen ihn auf.
Die Zulassung zum Fahren eines Kraftfahrzeugs war erstmals im Mai 1909 durch ein Reichsgesetz geregelt worden. Die Regeln für dafür waren in dieser Frühphase des Automobilverkehrs noch ganz allgemein gehalten. Das Fahrzeug musste von der zuständigen Behörde zum Verkehr zugelassen sein und ein Kennzeichen tragen.
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11.04.2017
Der vorliegende Band stammt aus einem Nachlass. Stadtpfarrer Mielinger hat das Buch dem Schüler Anton Stotz am 14. Mai 1829 als Preis für seine Leistungen im Fach Religion geschenkt. Auch dieser Band, der eigentlich nicht direkt ins Sammlungsprofil des
Stadtarchivs passt, ist Teil der Archivbibliothek Weil der Stadt, ist er doch kulturgeschichtlich von Interesse. Ähnliches gilt für viele pädagogische Schriften und Lehrbücher, die aus der früheren Schulbibliothek stammen.
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03.11.2016
Der Gesamtbestand im Stadtarchiv Weil der Stadt gliedert sich zunächst in die einzelnen Stadtteile, dann weiter in die Teilbestände Urkunden, Bände, Rechnungen, Akten. Die Urkunden, die es nur im Stadtteilbestand Weil der Stadt gibt, alle anderen Ortsteile haben leine Urkunden, zählen zu den ältesten Dokumenten in einem Archiv. In Urkunden wurden Rechtsakte dokumentiert, wofür heute Verträge aufgesetzt werden. Das Stadtarchiv Weil der Stadt besitzt 92 Urkunden aus der reichsstädtischen Zeit zwischen 1360 und 1789.
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04.10.2016
Die Archivalien des Kirchenarchivs St. Peter und Paul sind als Depositumbestand seit Juli 2005 im Stadtarchiv Weil der Stadt untergebracht. Der Bestand ist grob geordnet, der größte Teil der Archivalien ist verzeichnet. Eigentümer des Kirchenarchivs ist die Kirchengemeinde, der Bestand wird aber im Stadtarchiv archivarisch erschlossen und betreut, Depositumbestände stehen den interessierten Benutzern des Stadtarchivs zur Verfügung.
Der Kirchenkonvent ist eine württembergische Besonderheit, der 1642 eingeführt wurde, um die Zucht und Ordnung, die im dreißigjährigen Krieg sehr gelitten hatte, wiederherzustellen. Die neuwürttembergischen Gebiete, also auch die Reichsstädte, führten den Kirchenkonvent nach 1803 ein. Das galt auch für die katholischen Gebiete. Der Kirchenkonvent wurde 1891 abgeschafft.
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Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!