Keplerstadt

Stadtarchiv

Archivale des Monats

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01.03.2015
Am 19.10.1705 starb Franz Gall und ein Vierteljahr darauf am 20.1.1706 sein Bruder Hans David Gall, der mit großem Erfolg die Gallsche Handelsgesellschaft führte und über 20 Jahre als Bürgermeister an der Spitze der Stadt stand. Sein Bruder Franz Gall war als Zeugmacher weniger erfolgreich und hatte bei seinem Tod 387 Gulden Schulden bei seinem älteren Bruder. Kurz vor seinem Tod im Oktober 1705 rang er dem Bruder das Versprechen ab, dass dieser seiner Familie die Schulden erlasse.
02.02.2015
Hans David Gall (um 1642 - 20.1.1706) und Franz Gall (6.11.1652 - 19.10.1705) wa-ren Söhne des Hans David Gall (ca. 1615 - 30.9.1670), Handelsmann, Konsul und
Bürgermeister in Weil der Stadt. Während Hans David mit großem wirtschaftlichen Erfolg den väterlichen Betrieb, die Gallsche Handelsgesellschaft, weiterführte und über 20 Jahre als Bürgermeister an der Spitze der Stadt stand, war sein Bruder Franz Gall als Zeugmacher weniger erfolgreich, ständig trieben ihn seine Geldsorgen und schließlich hatte er bei seinem Tod im Jahr 1705 Schulden in Höhe von
387 Gulden bei seinem älteren Bruder angehäuft.
01.01.2015
In der Malzrechnung sind die Bier produzierenden Gewerbe, die Bierbrauereien und Branntweinbrennereien genannt. Im Jahr 1707 gab es 8 Wirte in der Stadt, die eige-nes Bier brauten. Die drei größten Bierbrauer waren Sebastian Debler, Wirt des Schwarzen Adlers bzw. seine Witwe, Franz Sartor, Kronenwirt und Konrad Schöninger, Ochsenwirt, die fast 75 % der Weil der Städter Konsumenten mit Bier versorgten. Daneben gab es noch den Schwanenwirt Michael Wolf, seinen Sohn Michael Wolf junior, der Metzger war, den Bierwirt Jacob Kapler, den Wirt vom Weißen Rössle Michael Luz und den Kreuzwirt Jacob Schöninger. Die größeren Brauereien brauten im Schnitt alle 3 Wochen frisches Bier.
01.12.2014
Die vorliegende Ausgabe vom 23. Dezember 1914 thematisiert das Kriegsgeschehen im fünften Kriegsmonat und das erste Weihnachtsfest im Krieg, das viele Männer nicht zuhause bei ihrer Familie sondern in den Schützengräben an der Front erleben.
03.11.2014
Der vorliegende Eintrag ist vor 362 Jahren geschrieben worden und hat eine Vorgeschichte. Bereits im November 1651 wurde Joseph Haan vor den Stadtrat bestellt, weil er in den Verdacht geriet, den städtischen Frieden zu stören.
01.10.2014
Die Handwerksordnung von 1779 liegt vor als Konzeptschrift, von einer übergeordneten Instanz redigiert und mit Randbemerkungen versehen.
01.09.2014
Anfang des 20. Jahrhunderts waren die württembergischen Gemeinden dazu aufgefordert, Chroniken anzulegen. Zu diesem Zweck wurde ein Leerbuch aufgelegt, das nach einem bestimmten Raster verschiedene statistische Daten zur Gemeinde abfragte. Zudem sollte unter der Rubrik „Vorbemerkungen“ ein Überblick über die Geschichte des Orts gegeben werden. 170 weitere Seiten boten genügend Platz für die Chronik, die von einem der örtlichen Amts- und Würdenträger, vom Schultheiß, vom Pfarrer oder vom Lehrer geführt werden sollte.
01.08.2014
Die Pfarrchronik wurde im Jahr 1914 von Pfarrerverweser Wagner geführt, der für den am 26.11.1913 verstorbenen Stadtpfarrer Truffner für 3 Jahre nach Weil der Stadt gekommen war. Sein Nachfolger Pfarrer Notz führte die Chronik nach seiner Investitur im Januar 1916 nicht mehr weiter. Pfarrerverweser Wagner schreibt in sehr persönlichen und einfühlsamen Worten, wie er die Tage Anfang August in Weil der Stadt erlebt hat.
01.07.2014
Die ins Stadtarchiv übernommenen schriftlichen Unterlagen der Verwaltung werden nach ihrer äußeren Form und nach ihrem Entstehungszusammenhang (bzw. nach ihrer Ämterherkunft) eingeteilt in die Hauptgruppen Urkunden, Bände, Rechnungen und Akten. Die Akten wiederum werden in der zur Zeit ihrer Entstehung gültigen Aktenordnung übernommen und in dieser Ordnung im Archiv verzeichnet. Solange die Akten noch nicht erschlossen sind, sind sie über ihre Aktenplannummer und den im Aktenplan ausgewiesenen Betreff zugänglich. Allein für die Akten Weil der Stadts bis 1975 gibt es vier Aktenschichten. Die vorliegende Akte wurde nach dem Flattich-Aktenplan geordnet, der 1928 für die württembergischen Gemeindeverwaltungen eingeführt und in Weil der Stadt bis 1970 angewendet wurde, bis er durch den moderneren Boorberg-Aktenplan, erstmals 1965 aufgelegt, abgelöst wurde.
01.06.2014
Die Archivalien des Kirchenarchivs St. Peter und Paul sind als Depositumbestand seit Juli 2005 im Stadtarchiv Weil der Stadt untergebracht. Der Bestand ist weitgehend geordnet und verzeichnet. Als Depositumbestand steht er interessierten Benutzern des Stadtarchivs zur Verfügung.

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Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!