Keplerstadt

Stadtarchiv

Archivale des Monats

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Artikel 71-77 von 77
03.11.2014
Der vorliegende Eintrag ist vor 362 Jahren geschrieben worden und hat eine Vorgeschichte. Bereits im November 1651 wurde Joseph Haan vor den Stadtrat bestellt, weil er in den Verdacht geriet, den städtischen Frieden zu stören.
01.10.2014
Die Handwerksordnung von 1779 liegt vor als Konzeptschrift, von einer übergeordneten Instanz redigiert und mit Randbemerkungen versehen.
01.09.2014
Anfang des 20. Jahrhunderts waren die württembergischen Gemeinden dazu aufgefordert, Chroniken anzulegen. Zu diesem Zweck wurde ein Leerbuch aufgelegt, das nach einem bestimmten Raster verschiedene statistische Daten zur Gemeinde abfragte. Zudem sollte unter der Rubrik „Vorbemerkungen“ ein Überblick über die Geschichte des Orts gegeben werden. 170 weitere Seiten boten genügend Platz für die Chronik, die von einem der örtlichen Amts- und Würdenträger, vom Schultheiß, vom Pfarrer oder vom Lehrer geführt werden sollte.
01.08.2014
Die Pfarrchronik wurde im Jahr 1914 von Pfarrerverweser Wagner geführt, der für den am 26.11.1913 verstorbenen Stadtpfarrer Truffner für 3 Jahre nach Weil der Stadt gekommen war. Sein Nachfolger Pfarrer Notz führte die Chronik nach seiner Investitur im Januar 1916 nicht mehr weiter. Pfarrerverweser Wagner schreibt in sehr persönlichen und einfühlsamen Worten, wie er die Tage Anfang August in Weil der Stadt erlebt hat.
01.07.2014
Die ins Stadtarchiv übernommenen schriftlichen Unterlagen der Verwaltung werden nach ihrer äußeren Form und nach ihrem Entstehungszusammenhang (bzw. nach ihrer Ämterherkunft) eingeteilt in die Hauptgruppen Urkunden, Bände, Rechnungen und Akten. Die Akten wiederum werden in der zur Zeit ihrer Entstehung gültigen Aktenordnung übernommen und in dieser Ordnung im Archiv verzeichnet. Solange die Akten noch nicht erschlossen sind, sind sie über ihre Aktenplannummer und den im Aktenplan ausgewiesenen Betreff zugänglich. Allein für die Akten Weil der Stadts bis 1975 gibt es vier Aktenschichten. Die vorliegende Akte wurde nach dem Flattich-Aktenplan geordnet, der 1928 für die württembergischen Gemeindeverwaltungen eingeführt und in Weil der Stadt bis 1970 angewendet wurde, bis er durch den moderneren Boorberg-Aktenplan, erstmals 1965 aufgelegt, abgelöst wurde.
01.06.2014
Die Archivalien des Kirchenarchivs St. Peter und Paul sind als Depositumbestand seit Juli 2005 im Stadtarchiv Weil der Stadt untergebracht. Der Bestand ist weitgehend geordnet und verzeichnet. Als Depositumbestand steht er interessierten Benutzern des Stadtarchivs zur Verfügung.
01.05.2014
Die vorliegende Urkunde ist ein Bettelpatent, mit dem die Erlaubnis erteilt wird, für den Wiederaufbau der Stadtkirche Geld zu sammeln. Der Originalurkunde in lateini-scher Sprache liegt ein Begleitschreiben in deutscher Sprache an den Magistrat bei, beide Schriftstücke sind unterschrieben von Lotharius Friedrich, Bischof der Diözese Speier (1652-1675), zu der Weil der Stadt gehörte.
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