Keplerstadt

Merklingen

Merklingen

Der zweitgrößte Stadtteil: Die Perle im Würmtal

Merklingen, der zweitgrößte Stadtteil Weil der Stadts, mit seinen rund 5.700 Einwohnern hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem schmucken Ort entwickelt.

Blickfang ist die historische Kirchenburg, die St. Remigius-Kirche, das Rathaus, sowie das renovierte Steinhaus. Mit einem umsichtig sanierten Ortskern mit sprudelnden Brunnen und gepflasterten Gassen präsentiert sich Merklingen heute als moderner Ort mit vielfältigen Ladengeschäften sowie zahlreichen Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben. Im erweiterten Gewerbegebiet sind überwiegend in mittelständischen Unternehmen zahlreiche neue Arbeitsplätze entstanden.

Rathaus Merklingen Landfrauenfigur in Merklingen
Merklingen in der Abenddämmerung Idyllische Landschaft um Merklingen

Im Ort gibt es neben einer Grund-, Haupt- und Werkrealschule auch mehrere Kindergärten mit individuellen Betreuungsangeboten. Ortsnahe Einkaufsmöglichkeiten sowie seniorengerechtes Wohnen mit verschiedenen Pflegeangeboten bieten rundum optimale Lebensbedingungen.
Einen ruhenden Gegenpol bietet im weiten Würmtal das Naturschutzgebiet Merklinger Ried. Naturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten, sind hier doch eine Vielzahl seltener Vogelarten zu beobachten. Spaziergänger, wie auch Radfahrer schätzen das „Ried“ als nahen Rückzugsort in die Natur.

Geschichte

Der Ortsname Merklingen ist sehr wahrscheinlich alemannischer Herkunft. Er wurde erstmals 1075 als „Marchilingen“ unter jenen Orten erwähnt, in denen das Kloster Hirsau Güter besaß.

Zuvor gehörte Merklingen den Grafen von Calw, ehe es um 1260 an die Grafen von Eberstein und Zweibrücken und 1276 als Lehen an den rheinischen Pfalzgrafen Ludwig gelangte. 1296 erwarb das Kloster Herrenalb Hof, Vogtrecht und Niedergerichtsbarkeit um 450 Pfd. Heller und war schließlich 1469 im Besitz des ganzen Ortes. 1496 zwang Herzog Eberhard von Württemberg die Klosteruntertanen und unter anderem das Oberamt Merklingen, den württembergischen Landesherrn anzuerkennen.

Baugeschichtlich besonders wertvoll ist die Gebäudegruppierung mit dem alten Klosterhof, der ehemals romanischen Remigiuskirche, die nach einem Brand 1425 neu erbaut wurde und das frühgotische, dreistöckige Steinhaus (Renovierung 1997 abgeschlossen). Die Gebäudegruppe war früher doppelt ummauert und mit einem Wassergraben umgeben. Die Kirchgrabenmauer wurde 1983 vollständig erneuert und der Graben wieder freigelegt. So lässt sich heute noch anschaulich ein Eindruck von der Ausdehnung und der Geschlossenheit der Anlage gewinnen.


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Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!