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Veranstaltungsreihe „WiFö-Türöffner“ gestartet


WiFö-Türöffner bei Brombacher Keramik Mit einer viel versprechenden Premiere ist in Weil der Stadt die Veranstaltungsreihe „WiFö-Türöffner“ gestartet. Auf Einladung der städtischen Wirtschaftsförderung kamen vergangene Woche rund 15 Unternehmer bei Brombacher Keramik in Merklingen zusammen. Ihr Ziel: einen Blick hinter die Kulissen anderer Firmen werfen, sich kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen.
 
Genau so hatte es sich die Erste Beigeordnete Susanne Widmaier gewünscht. „Mit dem WiFö-Türöffnet möchten wir den Unternehmern und Gewerbetreibenden eine Plattform bieten, auf der sie ungezwungen miteinander in Kontakt kommen und sich wertvolle Anregungen und Tipps holen können.“ Und es ging munter los. Von Anfang an unterhielten sich die Teilnehmer angeregt bei einem Gläschen Wein und Häppchen.
 
Susanne Widmaiers Dank galt an diesem Abend vor allem Frank Brombacher, der seinen Betrieb als erster für die Veranstaltungsreihe zur Verfügung gestellt hatte. „Sie sind vorangegangen, das finde ich mutig.“
 
WiFö-Türöffner bei Brombacher Keramik Bereitwillig führte er sein Handwerk und seine Werkstatt vor, beantwortete gerne die vielen Fragen seiner Gäste. Frank Brombacher ist Baukeramiker und stellt Kachelöfen her. Er plant sie individuell für seine Kunden, formt sie Stück für Stück aus Ton, brennt die Teile in einem großen Ofen. „Ich benutze haushaltsübliche Werkzeuge – allerdings in größeren Dimensionen“, sagte er lachend und präsentierte riesige Ausgaben eines Nudelholzes, Teigschabers und Küchenmessers. Wenige Meter entfernt stehen weitere Werkezeuge, die nicht zwangsläufig mit der Keramikproduktion verbunden werden: eine Art Fleischwolf und ein alter Teigkneter.
 
Der Brennofen hingegen kommt weniger unerwartet. Auch hier gewährte Frank Brombacher Einblicke. Für den ersten Brand des Tons wird er auf 950 Grad hochgeheizt, für den zweiten auf 1075 Grad. „Im Winter ist es hier drin kuschelig warm, im Sommer ist es dagegen nicht ganz so angenehm.“
 
70 bis 80 Stunden arbeitet Frank Brombacher in etwa an einem Kachelofen. Er schätzt, dass es heute noch fünf oder sechs Betriebe in ganz Baden-Württemberg gibt, die so individuell arbeiten wie er selbst.
 
Die Veranstaltungsreihe „WiFö-Türöffner“ wird nach diesem Auftakt auf jeden Fall fortgesetzt. Susanne Widmaier: „Sicher ist, dass es weitergeht. Der Abend bei Brombacher-Keramik hat gezeigt, dass es eine tolle Idee ist.“
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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