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Merklinger Unternehmen IAS GmbH erhält Rohstoffeffizienz-Preis 2015


Rohstoff-Effizienz-Preis für IAS in Merklingen Für die Entwicklung eines Hochleistungskühlsystems für Sensoren hat das Unternehmen den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2015 erhalten. Susanne Widmaier, die Erste Beigeordnete der Stadt Weil der Stadt, gratulierte Hartmann und freute sich: „Es ist großartig, dass wir bei uns so fähige Menschen haben.“
 
In Berlin hatte Steven Hartmann die Auszeichnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entgegengenommen. Inzwischen hat ihn auch ein Glückwunschschreiben von Minister Dr. Nils Schmid erreicht. Der gelernte Elektrotechniker ist stolz, dass seine Erfindung so hohe Wellen schlägt. Schließlich stecken inzwischen zehn Jahre Forschung und Entwicklung sowie jede Menge Geld in diesem Projekt. Jetzt kann es für den 58-Jährigen endlich mit Vollgas an die Vermarktung gehen. „Der Preis hat mir die Türen geöffnet.“ Doch Stillstand gibt es für Steven Hartmann nicht. „Ich habe schon wieder Ideen, um das Ganze noch weiter zu verfeinern.“
 
Worum genau es sich bei seinem Hochleistungskühlsystem für Sensoren handelt, erklärte Hartmann seinem Besuch von der Stadt Weil der Stadt gerne. Am Anfang stand die Frage: Wie können Betreiber von Schmelzöfen den Füllstand im Inneren überwachen, um eine kontinuierlich optimale Gießbarkeit der Schmelze gewährleisten zu können? Die bisher gängige Methode – Öffnen und Nachprüfen – verschwendet Massen an Energie. Die Lösung: Ein dauerhaft angebrachter Sensor übernimmt die Prüfung. Bei Temperaturen von bis zu 800 Grad braucht der Sensor aber eine Art Schutzvorrichtung. Und hier kommt Steven Hartmann ins Spiel. Er entwickelte eine geeignete, dauerhaft verwendbare Kühlung, mit der handelsübliche induktive oder Mikrowellensensoren für die Messaufgaben eingesetzt werden können. „So lassen sich die Gießprozesse optimieren und es spart einiges an Energie.“ Genial und effizient.
 
Der Zeitpunkt der Auszeichnung ist für Weil der Stadt ein sehr guter: Denn bis vor einem halben Jahr war der IAS-Firmensitz noch Stuttgart. Das wollte Steven Hartmann, der in der Keplerstadt wohnt, aber unbedingt ändern. So viel Zeit habe er im Auto verschwendet, berichtete er. Damit sollte Schluss sein. Er wandte sich an die Wirtschaftsförderung in Weil der Stadt und fand in Susanne Widmaier den richtigen Ansprechpartner. Es dauerte nicht lange und die passenden Räume für die IAS GmbH waren gefunden – genau gegenüber dem Merklinger Rathaus. „Ich bin sehr zufrieden“, so Hartman über seinen jetzigen Standort. „Von Frau Widmaier habe ich völlig unbürokratische Hilfe bekommen. Das hat wunderbar geklappt.“

Weitere Informationen zur Fa. IAS erhalten Sie hier.
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Redakteur / Urheber
Pressebüro Schiel

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