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Innenstadtoffensive geht in die Umsetzung


Der kämpferisch klingende Name unterstreicht, wie wichtig das Projekt allen Beteiligten ist: Mit der „Innenstadtoffensive Weil der Stadt“ verfolgen Bürgermeister Thilo Schreiber, seine Mitarbeiter und der Gemeinderat entschlossen das Ziel, die Stadt noch attraktiver zu machen – für Bürger, Gäste, Händler und Unternehmer. Ein ganzes Bündel von Maßnahmen soll zum Erfolg führen. Darunter das neue Verkehrskonzept, das am kommenden Freitag, 10. Juni, in Kraft tritt und probeweise ein Jahr lang gilt.

Mit der Imakomm Akademie GmbH aus Aalen, dem kommunalen Berater für Standortfragen, wurde ein Partner ins Boot geholt, der die "Innenstadtoffensive für Weil der Stadt" konzeptionell auf die Beine gestellt hat.

Nun geht es an die Umsetzung!


Im Rahmen der Innenstadtoffensive Weil der Stadt wurde auch ein neues Verkehrskonzept für die Innenstadt Weil der Stadt entwickelt. Dies wird nun als Probemaßnahme ab dem 10. Juni umgesetzt.

Grundlage dieses Konzeptes war eine umfangreiche Erhebung der Verkehrsströme, –zahlen und –beziehungen in der Innenstadt. Gleichzeitig wurde auch der Parkdruck und die stündliche Auslastung aller innerstädtischen Parkmöglichkeiten erhoben. Aufgrund dieser Verkehrsdaten wurde dann gemeinsam mit dem Verkehrsplanungsbüro „Tögelplan“ aus Ludwigsburg das Verkehrskonzept aufgestellt.
 
Der Gemeinderat hat dann nach einer Klausurtagung, einer Sondersitzung und mehreren Beratungen die Umsetzung des Verkehrskonzeptes als sogenannte Probemaßnahme für ein Jahr beschlossen. Das Verkehrskonzept wurde außerdem im „Runden Tisch Altstadt“ und einer weiteren Informationsveranstaltung mit dem Gewerbeverein und den betroffenen Gewerbetreibenden erläutert und in einer öffentlichen Bürgerversammlung der interessierten Bürgerschaft das Verkehrskonzept ebenfalls vorgestellt.
 
Die Umsetzung der Probemaßnahmen des Verkehrskonzeptes bringt für Teile der Innenstadt Weil der Stadt neue Regelungen mit sich.

Als wichtigste Änderung ist die Anordnung eines „Verkehrsberuhigten Bereiches“ (Zeichen 325 StVO) für die westliche Stuttgarter Straße (ab Einmündung Hermann-Schnaufer-Straße) und den Marktplatz zu nennen.
In diesem „Verkehrsberuhigten Bereich gilt Schrittgeschwindigkeit, also 4-7 km/h. Außerdem darf nur innerhalb markierter Flächen geparkt werden. In der Zeit Mo-Fr 8-18 Uhr und Sa 8-12 Uhr ist beim Parken in diesen Flächen zusätzlich eine Parkscheibe auszulegen. Die zulässige Parkdauer beträgt dann eine Stunde, im Gegensatz zum restlichen Teil der Altstadt mit 2 Stunden.

Die Eigenart dieses „Verkehrsberuhigten Bereiches“ ist die gleichzeitige Nutzung der Verkehrsfläche durch Fußgänger und Fahrzeuge, der Fahrzeugverkehr darf die Fußgänger weder gefährden noch behindern. Der Fahrzeugverkehr hat gegenüber den Fußgängern eine untergeordnete Bedeutung.

Mit der Anordnung dieses Verkehrsberuhigten Bereiches wird die Aufenthaltsfunktion der Fußgänger auf der Verkehrsfläche gestärkt. Durch verstärkte und vergrößerte Außenbewirtungszonen, Warenauslagen, Kundenfängern/Werbeaufsteller, Möblierung des Straßenraumes (Fahrradständer, Poller, usw.) und auch durch Errichtung einer einheitlichen Begrünung (Verkehrsgrün/Stadtgrün, einheitliche Pflanzkübel) wird die Attraktivität des Aufenthaltes erhöht, die Menschen werden zum Verweilen und zum Besuch der Altstadt animiert.
 
Weiterer Kernpunkt des Konzeptes ist die Zonierung des Altstadtbereiches in verschiedene Parkzonen mit unterschiedlichen Parkdauern.

Mit dieser Zonierung wird erreicht, dass ins „Herz“ der Altstadt nur noch diese Personen einfahren, die (kurze) Besorgungen im unmittelbaren Kernbereich zu erledigen haben (deshalb Höchstparkdauer 1h), der erweiterte Ring lässt ein 2 stündiges  Parken zu. Der äußere Ring (außerhalb der Stadtmauern; Festplatz, Calwer Tor, Friedhof) bietet Parkmöglichkeiten für Kunden und Besucher, die sich länger in der Stadt aufhalten wollen, hier gilt keine Parkdauerbeschränkung. Aber auch von diesen Parkplätzen aus ist die kurze fußläufige Anbindung an den Kernbereich der Altstadt gegeben (< 5 min).

Wichtig ist bei diesem Parkierungskonzept, dass alle Parkplätze der Altstadt zwar zum Teil in der Parkdauer beschränkt sind, aber alle Parkplätze kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der Besucher der Altstadt muss sich lediglich Gedanken darüber machen, wie lange er in der Altstadt verweilen möchte und sich dann dementsprechend die Parkzone aussuchen.
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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