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Unternehmerfrühstück der Stadt Weil der Stadt


„Wir wollen Themen auf den Tisch bringen, die sie betreffen und interessieren“, so Weil der Stadts Erste Beigeordnete Susanne Widmaier bei der Begrüßung. Und weil in der Keplerstadt und ihren Teilorten in letzter Zeit mehrere Einbrüche gemeldet wurden, war der Aufhänger für die jüngste Veranstaltung ­­der Wirtschaftsförderung schnell gefunden: „Nicht mit mir! – Initiative für aktiven Einbruchschutz“. Doch Sicherheit für Unternehmer und ihre Mitarbeiter bedeutet nicht nur das Eigentum, das Geld, die Wertsachen vor Eindringlingen zu schützen. Manchmal entspringt das Unheil dem eigenen Körper. Dann geht es um das Leben. Und oft bleiben nur Minuten, um es zu erhalten.
 
Unternehmer-Frühstück Angesichts dessen hatte Referent Joachim Böttinger rasch die Aufmerksamkeit der rund 20 Gäste. Er hat es sich gemeinsam mit Peter Cartes zur Aufgabe gemacht, Aufklärungsarbeit zu leisten und damit Leben zu retten. Ganz konkret: Die beiden gründeten die „Akademie 15 Minuten fürs Überleben“. In kompakten Kursen von eineinhalb Stunden Länge bringen sie den Teilnehmern bei, was diese in einem medizinischen Notfall bis zum Eintreffen des Notarztes tun können. Böttinger appellierte an die Unternehmer im Klösterle: „Wir kommen zu ihnen in den Betrieb. Es dauert nicht lange und sie können handeln, wenn etwas passiert. Das Schlimmste ist nichts zu tun.“ Susanne Widmaier unterstützte den Apell mit einem Angebot: Sollte jemand keine passenden Räume haben, werde die Stadt weiterhelfen.
 
Viele Fragen hatten die Damen und Herren an die beiden nächsten Redner. Gerhard Hollenweger, verantwortlich für den Fachbereich Prävention beim Polizeipräsidium Ludwigsburg, und Jürgen Kappler, Inhaber einer privaten Sicherheitsfirma, lieferten Daten und Fakten rund um den Schutz des Eigenheims und natürlich auch der Firmengebäude oder Büros. „Im Privaten kommt man mit einem mechanischen Grundschutz hervorragend aus“, so Hollenweger. Dort könnten Einbrecher nicht lange auffällige und laute Methoden anwenden, um ins Haus zu gelangen. In Gewerbegebieten ist es anders. Diese liegen oft abgelegen, weshalb der Schutz umfassender sein müsse. Jürgen Kappler gab noch einige nützliche Tipps. Nie öffentlich – etwa auf Facebook – bekannt zu geben, wann das eigene Haus leer stehen wird, lautet beispielsweise eine der obersten Regeln.

Übrigens

 
Die Wirtschaftsförderung Weil der Stadt hat sich für 2017 einiges vorgenommen. Blicke hinter die Kulissen mehrerer Firmen (Türöffner), in Kürze findet erneut der Workshop „Woman and Work“ statt, die Senioren der Wirtschaft unterstützen Ratsuchende, der Newsletter landet regelmäßig in den E-Mail-Postfächern. Außerdem steht am 20. und 21. Mai zum zweiten Mal die große Mess­­e in und an der Stadthalle auf dem Programm.
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Redakteur / Urheber
Christine Strienz, Pressebüro Schiel

Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!