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Richtfest beim Erweiterungsbau an der Würmtalschule Merklingen


Richtfest Merklingen Bürgermeister Thilo Schreiber ging bei seiner Rede auf die Geschichte des Baues, die Beschlüsse des Gemeinderates, die Baukosten von 2,1 Mio. € sowie den Landeszuschuss hierfür in Höhe von 523.000 € ein und dankte dem Architekt Jochen Stuible und allen am Bau Beteiligten herzlich. Im Beisein einiger Germeinderäte, Rektor Stefan Kunze und dessen Vorgänger Georg Neininger, den Pfarrern Gruber und Greiner, Angela Huber, der Leiterin des Staatlichen Schulamtes Böblingen, Schüler, Elternvertreter, Handwerker und Ingenieure betonte er das gute Zusammenarbeiten im Bauausschuss, mit den Firmen und auch mit den Nachbarn und wünschte sich, dass der Bau – wenn möglich – zum Beginn des neuen Schuljahres fertiggestellt werde. Die Stadt investiere mit diesem Erweiterungsbau (4 Klassenzimmer, 2 Betreuungszimmer, Mensa mit 132 Sitzplätzen, Nebenräume) weiter in Erziehung und Bildung, dazu passe die auch nunmehr vom Kultusministerium erteilte Genehmigng für die Ganztagesgrundschule in Wahlform zum neuen Schuljahr 2017/2018.  Architekt Jochen Stuible nahm diesen Ball auf und meinte scherzhaft: „Wir haben zum Richtfest schon mal eine Tanne aufgestellt, die können wir dann auch zur Eröffnung an Weihnachten nochmal nehmen.“ Aber die Fenster seien schon ausgemessen und werden bereits produziert. Stuible sicherte zu, dass – wenn die Baustelle weiter so planmäßig läuft – eine Eröffnung auf jeden Fall noch dieses Jahr stattfinden kann.
 
Richtfest von oben Rektor Stefan Kunze bezog in seiner Dankes-Rede das Gedicht der Klasse 2c mit ein. „Oft kam Meister Bär (Polier der Rohbau-Firma Grötz aus Nürtingen – Anmerkung der Redaktion) vorbei und erzählte von der Plackerei. Er erzählte vor der ganzen Klasse von der tonnenschweren Masse“. Er habe viel von der Baustelle mitgenommen, meinte der Rektor und bedankte sich herzlich vor allem bei dem Polier, der 10 sogenannte Lehrgänge mit verschiedenen Klassen durch das neue Gebäude durchführte und für Fragen stets offen war. Das Lehrerkollegium und auch die Schüler mitzunehmen ist ihm ein großes Anliegen. „Die Handwerker müssen nun mit den Innenarbeiten beginnen und wir müssen in die Feinabstimmung zu den Inhalten der Ganztagesschule gehen“, so Kunze. Doch das Konzept wird bereits jetzt gut angenommen – voraussichtlich 3-4 Ganztagesgruppen mit ca. 70 Schülern werden nach ersten Infoabenden entstehen und das, obwohl jeder frei wählen kann, ob sein Kind in die Ganztagesbetreuung gehen möchte oder nicht. 
 
Der Katholische Pfarrer Anton Gruber erbat  mit Psalm 127 „Wenn der HERR nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ und einem Gebet den Segen für die weiteren Baumaßnahmen aber auch für die Menschen, die darin arbeiten, lernen und lehren. Und zum Abschluss sprach besagter Baupolier Bär von der Firma Grötz Bauunternehmung, Nürtingen – den traditionellen Richtspruch, verbunden mit vielen guten Wünschen und warf das Weinglas zu Boden, damit die glückbringenden Scherben für ein weiteres gutes Gelingen sorgen mögen.
 
Nach einem dreimaligen „Hoch“ aller Anwesenden freuen sich nun alle auf die kommenden Monate und die Fertigstellung des ersehnten Gebäudes und die Ganztagesschule im kommenden Schuljahr.
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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