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Weil der Städter Frauenwochen laden zum Kleidertausch


Was hat Politik mit unserer Kleidung, unserer Freizeit und dem Weg zur Arbeit zu tun?


Die Weil der Städter Frauenwochen vom 18. Februar bis 23. März beschäftigen sich in diesem Jahr unter anderem damit, wie Bürgerinnen durch ihre Alltagsentscheidungen politischen Einfluss nehmen können. In dem vielfältigen Programm, das von der Volkshochschule Weil der Stadt, dem Kulturverein Manufaktur, den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden, dem Kunstforum, dem Eine-Welt-Laden und der Stadt Weil der Stadt ausgerichtet wird, kommen aber auch Spaß und Geselligkeit nicht zu kurz.

Kleidertausch und Film


Am 8. März geht es um Nachhaltigkeit beim Kleiderkauf. Wer hat nicht das ein oder andere gute Stück im Kleiderschrank, das nicht mehr getragen wird? Doch was damit anfangen? Die erste Kleidertausch-Börse der Weil der Städter Frauenwochen im Weiler Klösterle ist eine gute Gelegenheit, Hose, Pulli oder Bluse sinnvoll zu verwerten. Vor dem alternativen Shopping-Erlebnis geht es in dem Film „Todschick“ ab 18 Uhr zunächst einmal um die Produktionsbedingungen von Kleidung in Billiglohnländern. Das anschließende Filmgespräch beschäftigt sich mit der Frage, was man als Kundin tun kann, um die Arbeitsbedingungen der Textilarbeiterinnen zu verbessern.

Diskussion mit Gemeinderätinnen


Gemeinderätinnen 2018Politisch wird es auch bei der Diskussion am 15. März im Rathaus mit den Weiler Gemeinderätinnen Brigitte König, Anke Matthias-Schwarz, Conny Schmalz, Rosemarie Sticker und Silvia Tanczos-Lückge. Hier werden Themen angesprochen, die besonders Frauen jeden Tag betreffen wie etwa Freizeiteinrichtungen, Nahverkehr, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kultureinrichtungen.

Filme und Frühstück


Dass die politische Gleichberechtigung von Frauen noch vor 45 Jahren keine Selbstverständlichkeit war, daran erinnert der humorvolle Film „Die göttliche Ordnung“ um eine junge Hausfrau, die Anfang der 70er Jahre für die Einführung des Frauenwahlrechts in der Schweiz kämpft. Zu sehen ist der Film am 11. März im Studio-Kino im Kinocenter. Die Veranstaltung startet um 10.30 Uhr im Café Königstor gegenüber mit einem gemeinsamen Frühstück. Anmeldung zum Frühstück direkt beim Cafe Königstor unter 07033/522966.
 
Wie immer blicken die Frauenwochen auch auf Frauenleben in anderen Kulturen. Der Film „Haus ohne Dach“, der am 23. März um 19.30 Uhr in der Kulisse gezeigt wird, beschreibt eine Reise in das Kurden-Gebiet im Irak. Die Arbeit der Absolventin der Ludwigsburger Filmhochschule, Soleen Yusef, hat damit einen direkten Bezug zum aktuellen politischen Geschehen.

Frauen in Kirche und Moschee


Einen Blick über den Tellerrand wirft auch der Weltgebetstag, der dieses Jahr von Frauen aus Surinam gestaltet wird. Der ökumenische Gottesdienst am 2. März um 19.30 Uhr in der Brenzkirche endet mit einem gemütlichen Ausklang im evangelischen Gemeindehaus.
 
Auch die Qamar Moschee Weil der Stadt öffnet in diesem Jahr für die Frauenwochen ihre Pforten. Dort geht es am 3. März von 14 bis 18 Uhr in Vorträgen und in einer Ausstellung um die Rolle der Frau und prägende Frauenfiguren im Islam.

Kunst mit Bewegung und Energie


Zum Auftakt der Frauenwochen stellt das Kunstforum Weil der Stadt die Künstlerin Susanne Immer vor. Die Reutlinger Malerin und Bildhauerin setzt sich in ihren Objekten und Zeichnungen mit den Themen Bewegung und Energie im Raum auseinander. Für ihre Installationen verwendet sie vorwiegend Kunststoff und Metall. Zu sehen sind ihre Arbeiten vom 18. Februar bis 18. März in der Wendelins Kapelle.

Den Flyer finden Sie hier als PDF zum Download.
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Redakteur / Urheber
vhs Weil der Stadt und andere

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