Stadtleben

Jugendliche verschiedener ethnischer Gruppen auf einem Schulhof

Aktuelles

Schulwegeplan 2019/2020


Liebe Eltern,

die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und die Erstklässler fiebern dem Schulalltag entgegen. Aber nicht nur in der Schule kann man etwas lernen, sondern auch auf dem Weg dorthin und wieder nach Hause soll gerade den Kleinsten das Verhalten im Straßenverkehr, sei es als Fußgänger oder Radfahrer, beigebracht werden. Bitte unterstützen sie Ihre Kinder hierbei und Sie werden bemerken, dass Ihr Kind mit jedem Tag mehr Sicherheit im Straßenverkehr erlangt. Außerdem bewegt sich Ihr Kind an der frischen Luft, was zu einer besseren Leistungsfähigkeit im Unterricht führt. Und mal ganz ehrlich, die Fußwege zu den Schulen sind im Regelfall keine Wanderungen. Verzichten Sie deshalb wenn möglich auf den Service „Eltern-Taxi“, der eventuell durch falsches Verhalten des Fahrzeuglenkers (z.B. Parken auf Gehwegen, Rückwärtsfahren, Stresssituation) eine Gefährdung von anderen Kindern mit sich bringen kann.
Auch das Verhalten der Eltern im Straßenverkehr nehmen die Kinder wahr und sehen es als Vorbild an. Verhalten Sie sich deshalb bitte im Straßenverkehr so, wie Sie es von Ihren, anderen Kindern und auch von anderen Verkehrsteilnehmern erwarten. Seien Sie ein gutes Vorbild!
Zu Beginn des neuen Schuljahres haben wir wieder einen Schulwegplan erstellt. Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Überblick des Schulwegplans der einzelnen Stadtteile. Dieser Plan ist selbstverständlich nur eine Empfehlung und zeigt unter Berücksichtigung vieler Faktoren den sichersten Weg von den Wohngebieten in die Grundschulen.
 
Den Schulweg kennen lernen
Helfen Sie bitte mit, dass die Kinder sicher in die Schule und von der Schule wieder nach Hause kommen. Besprechen Sie mit Ihrem Kind rechtzeitig vor Schulbeginn seinen Weg zur Schule. Begleiten Sie Ihr Kind anfangs, achten Sie am Beispiel älterer Kinder auf Ablenkungsmöglichkeiten, wie die Bäckerei, den Kiosk, das Schreibwarengeschäft usw. Wenn Ihr Kind farbenfrohe, leuchtende Kleidung liebt – recht so. Je heller und bunter die Kleidung – um so sicherer ist das Kind. Eher gesehen werden, hilft Unfälle zu verhindern.
Gehen Sie mit Ihrem Kind über die stark befahrenen Straßen, achten Sie bitte auch auf das Verhalten anderer Kinder und weisen diese – falls notwendig - auf die dort vorhandenen Gefahren hin. Ist Ihr Kind nach Beginn des Schuljahres an einzelnen Gefahrenstellen immer noch unsicher, sollten Sie es nach Möglichkeit weiterhin über diese Gefahrenstellen hinweg begleiten.
Gefahrenstellen
Die am stärksten befahrenen Straßen sind für Fußgänger, somit erst recht für Kinder, am Schwierigsten zu überqueren. Soweit möglich, sollte die Straßenseite daher nur an den Fußgängerampeln, Zebrastreifen oder mithilfe von Querungshilfen gewechselt werden! So ist beispielsweise die Querung der Merklinger Straße in Weil der Stadt am ampelgeregelten Überweg bei der Heilig-Kreuz-Kapelle oder über die Fußgängerüberwege im Bereich der Bahnhofstraße, Merklinger Straße und Max-Caspar-Straße möglich. Zeigen Sie Ihrem Kind alle Wegmöglichkeiten.
 
Überwege
Ampeln fallen aus, haben Wartezeiten oder auch geteilte Grünphasen, die das Wechseln der Fahrbahnseite nur in zwei Abschnitten zulassen. Zudem vertrauen viele Kinder blind auf das „Funktionieren der Ampel und des Autofahrers“. Zebrastreifen und Querungshilfen erfordern den Augenkontakt mit dem Autofahrer. Erst wenn dieser angehalten hat, darf die Fahrbahn überquert werden.
 
Sicherheit, Schulweg und Umweltschutz
Neben der Kindererziehung sind auch der Klimawandel und die Reduzierung des CO2-Aufkommens gibt weiterhin Themen, welche regelmäßig in unseren Medien präsent sind. Sicherlich denken Sie jetzt daran, in welchem Kontext diese Themen zum Schulwegplan stehen. Ist es nicht auch heutzutage immer noch so, dass Fahrzeuge auf Kurzstrecken die meisten Emissionen verursachen und das Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen deutlich zugenommen hat?

Kinder am Häufigsten im Auto verunglückt
Der Anteil der als Pkw-Insassen verunglückten Grundschulkinder ist hoch. 37,5% der verunglückten Kinder kamen 2017 als Insasse in einem Pkw zu Schaden, 33,7% auf einem Fahrrad und 22,3% der verunglückten Kinder waren zu Fuß unterwegs, als der Unfall passierte. Verstärkte Polizeikontrollen zu Beginn der Schuljahre haben bestätigt, dass Kinder unzureichend gesichert werden. So wurden Kinder mit aufgezogenem Schulranzen/Rucksack im Fahrzeug gesehen, Sicherheitsgurte sind verdreht oder kein ausreichender Kindersitz ist vorhanden. Die Nackenstütze und der Sicherheitsgurt erfüllen somit leider ihren Zweck nicht mehr.
 
Fahrrad fahren als Alternative zum Laufen?
Wenn die Entfernung zur Schule es erlaubt, raten Verkehrsexpertinnen- und experten grundsätzlich dazu, Grundschulkinder zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Somit bekommen Sie die Gelegenheit, natürlich mit Unterstützung der Eltern, von Zeit und Zeit zu sicheren Verkehrsteilnehmern zu werden.
Der Rat daher an die Eltern: Lassen Sie Ihr Kind nach dem gemeinsamen Ablaufen des empfohlenen Schulweges zu Fuß zur Schule gehen. Falls das Fahrrad doch bevorzugt werden sollte, achten Sie bitte auf unsere nachfolgend aufgeführten Hinweise.

Was sollten Sie dabei beachten tun?
  • Eine Warnweste ist nicht verkehrt; genauso ein Schulranzen mit reflektierenden Streifen.
  • Lassen Sie ihr Kind in der Dunkelheit hellere Kleidung tragen. Kinder sind im Straßenverkehr aufgrund der Körpergröße nicht so deutlich sichtbar wie wir Erwachsene.
  • Gehen Sie mit ihrem Kind den Schulweg mehrmals ab. Verhalten Sie sich dabei vorbildlich und weisen ihr Kind auf besondere Verkehrspunkte hin.
  • Achten Sie darauf, dass das Fahrrad verkehrssicher ist (Licht, Schutzblech, Klingel etc.). Es ist zwar keine Pflicht, aber ein Fahrradhelm sollte immer getragen werden.

Wenn Sie trotzdem ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, denken Sie an Folgendes:

  • Nehmen Sie sich auch hier ausreichend Zeit.
  • Parken Sie mit ihrem Fahrzeug keinen Gehweg zu.
  • Fahren Sie an Zebrastreifen mit erhöhter Vorsicht heran, halten Sie ggfs. an.
  • Denken Sie auch daran, dass Kinder im Straßenverkehr erst noch lernen müssen und Sie als Vorbild wahrnehmen.

Empfohlener Schulwegplan 2019/2020


Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Weil der Stadt:
Schulwegplan Weil der Stadt 2019

Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Merklingen:
Schulwegplan Merklingen 2019

Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Schafhausen:
Schulwegplan Schafhausen 2019

Hier finden Sie den empfohlenen Schulwegeplan für Münklingen und Hausen:
Schulwegplan Münklingen und Hausen 2019

Hier finden Sie Informationen zum Thema Sicherheitsinseln :
Sicherheitsinseln Textteil - Schulwegeplan 2019 _ 2020

weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter:
www.adac.de
www.ace-online.de
www.verkehrswacht-bw.de



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Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!