Stadtleben

Stadtportrait

Aktuelles

Wie geht es in den städt. Kitas weiter? - Planungen der Stadtverwaltung bis 12.06.2020


Am Montag, 18.05. wurden die städt. Kitas, außer für die Notbetreuungskinder, auch für zwei Wochen wieder für die Schulanfänger*innen und ältesten Wichteltreffkinder, geöffnet.
Der Stadtverwaltung ist völlig bewusst, dass dies nicht für alle Familien die dringend erhoffte und benötigte Entlastung ist. Die Landesregierung und das Kultusministerium geben die Spielräume und Kriterien ganz klar vor. Derzeit dürfen nur maximal 50% der laut Betriebserlaubnis genehmigten Plätze vergeben werden.
Am Samstag, 16.05., erhielten wir die schon lange erwarteten Kriterien zur Erweiterung der erweiterten Notbetreuung. Seitdem laufen die Planungen auf Hochtouren, wie es bestmöglich gelingen kann, alle Kriterien zu berücksichtigen und möglichst 50% der Kinder den Kitabesuch zu ermöglichen.
 
Es ist uns ein Anliegen, Sie sehr transparent über die Platzvergabekriterien zu informieren. Dazu zitieren wir das gemeinsame Schreiben von Städtetag, Gemeindetag und den kirchlichen Trägerverbänden vom 16.05.2020:
 
„Diese Hinweise sind gemeinsam vom Städtetag, Gemeindetag und den kirchlichen Trägerverbänden abgestimmt und bieten einen Rahmen zur Orientierung für Träger und Einrichtungen. Um die weitere Öffnung der Kitas auf der Grundlage der CoronaVO mit fachlichen Hinweisen zu unterstützen...

1. Erweiterte Notbetreuung
  • Gruppengröße: maximal 50% der Plätze der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße
  • Erweiterte Notbetreuung hat Vorrang (teilnahmeberechtigte Personengruppen entsprechend der CoronaVO – systemrelevante Berufe und Präsenzpflicht außerhalb der Wohnung des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin und Unabkömmlichkeit)
  • Bedarfsplanung für die Notbetreuung: Den Bedarf von Kindern, die teilnahmeberechtigt sind und deren Eltern noch keinen Bedarf angemeldet haben, erfassen und in der Planung berücksichtigen
  • Falls weitere Plätze zur Verfügung stehen, können diese belegt werden mit Kindern, die einen weiteren Bedarf an durchgängiger Betreuung haben (z.B. Kinder mit besonderem Förderbedarf oder erschwerten Bedingungen in den Familien).
Anhaltspunkte für einen besonderen Förderbedarf können sein:
o   Kinder mit Unterstützungs- und Begleitungsbedarf im Zusammenhang mit ihrem Kindeswohl (Jugendamt oder Einschätzung durch die Fachkräfte)
o   Kinder mit Behinderung
o   Teilnahme des Kindes an Kolibri
o   ein bei der ESU festgestellter erhöhter Förderbedarf
Betreuungsplätze für künftige, vorrangig zugangsberechtigte Kinder sollen eingeplant werden.
 
Bestehen nach Ermittlung des Bedarfs und der erweiterten Notbetreuung und der Kinder mit Förderbedarf weitere Kapazitäten, … können die restlichen Plätze vergeben werden.“
 
Hier stehen wir derzeit.
 
Derzeit planen wir, wie es in den ersten beiden Juniwochen, mit den oben genannten Kriterien weitergehen kann. Zum 15.06. erwarten wir neue Hinweise der Landesregierung und des Kultusministeriums, da offiziell die Kitas bis zu diesem Zeitpunkt geschlossen sind.
Wir müssen bei unseren Planungen auch immer die personellen und räumlichen Gegebenheiten berücksichtigen. Das Hygienekonzept des Landesgesundheitsamtes, des Landesjugendamtes und der UKBW muss ebenso berücksichtigt werden.
 
Sollten wir noch weitere Kapazitäten zur Verfügung haben, nehmen wir wieder Bezug, auf das oben zitierte Schreiben und weiten die Betreuung aus auf:
  • Kinder, deren Eltern im Homeoffice arbeiten mit Onlinepräsenzzeiten (bitte legen Sie hierfür die ausgefüllte Arbeitgeberbescheinigung mit Ihren Onlinepräsenzzeiten vor)
  • Kinder ohne Kontaktzeit in der deutschen Sprache
  • Vorschulkinder
  • Familiäre Gründe (wie z.B. schwere Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Schwangerschaft mit Komplikationen)
Hier genannte Kinder können wir berücksichtigen, wenn unsere Kapazitäten durch die erweiterte Notbetreuung und die Kinder mit besonderem Förderbedarf noch nicht vollständig ausgeschöpft sind.
Am Mittwoch, 27.05., kennen wir die exakten Anmeldezahlen zur Notbetreuung für den Zeitraum 02 - 12.06., dann wissen wir, wie viele weitere Kinder wir berücksichtigen können. Bitte melden Sie Ihren Bedarf direkt in Ihrer Kita oder bei Frau Braun, Kita-Fachberatung, an. Im Voraus vielen Dank!
 

Zum Herunterladen:
Anmeldeformular Notbetreuung (PDF)
Arbeitgeberbescheinigung (PDF)

 


Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
Hausen liegt ca. 30 km westlich von Stuttgart im idyllischen Heckengäu und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!