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Der Neue am Johannes-Kepler-Gymnasium
Fair-O-mat mit gesunden Pausenbroten und Fairtrade-Snacks


Sicher haben sich einige Schüler bei Schulbeginn gefragt, was da in der Pausenhalle neben dem Hausmeisterbüro ihres Johannes-Kepler-Gymnasiums steht. Bei einem Blick ins Innere wird schnell klar:
Das muss der neue Snackautomat sein!
 Fair-O-mat am JKG

Bild - von links nach rechts: Rektor Dr. Rolf Bayer, Judith Baiker, Dr. Sonja Nolte, Bürgermeister Thilo Schreiber

Wir erinnern uns: Im Februar wurde das JKG feierlich zur Fairtrade School ernannt. Die Schüler der Fairtrade-Projektgruppe hatten sich dafür unter anderem mit zahlreichen fairen Pausenverkäufen bei Lehrern und Mitschülern stark gemacht. Bürgermeister Thilo Schreiber freute sich bei der Feierstunde am Freitag, 7. September, dass nach der Ernennung von Weil der Stadt zur Fairtrade-Town im Jahr 2014 nun auch das Gymnasium den Fairen Handel in Weil der Stadt bekannt machen und stärken wolle. Mit dem Satz „Das muss belohnt werden“ überreichte er Schulleiter Dr. Rolf Bayer einen Gutschein für einen Fair-o-maten. Einen solchen hatten auch die Realschüler vor einigen Jahren bekommen.
 
Während im JKG eifrig überlegt wurde, wie sich ein Snackautomat in den Schulalltag und die bestehende Schülerverpflegung integrieren ließe, stand der Punkt Fair-o-mat als offenes To-Do auf der Agenda der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town. Schließlich entschied man sich am JKG gegen einen rein mechanischen Fair-o-maten und für einen elektronischen und kühlbaren Snackautomaten. Dieser wurde jedoch ebenfalls nachhaltig, da gebraucht, erstanden und der Scheck im Gegenwert eines Fair-o-maten konnte am 7. September vor dem noch leeren Gerät von Bürgermeister Schreiber und Sonja Nolte von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town an Judith Baiker vom Schulleitungsteam und Rektor Dr. Rolf Bayer übergeben werden. Mit diesem Automat habe man nun die Möglichkeit, auch bei geschlossener Mensa (wie zuletzt während der Corona-Krise), die Schüler mit „gesunden Pausenbroten“ zu versorgen, so Baiker. Und Rektor Bayer will es sogar mit dem Verkauf von Obst versuchen. Aber natürlich werde der überwiegende Anteil der Spiralen mit Fairtrade-Snacks belegt werden. Es geht also weiter mit der Mission für globale Gerechtigkeit, sowohl auf dem Galgenberg als auch unten im Städtle!
 
Text: Dr. Sonja Nolte, Vorsitzende der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Weil der Stadt
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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