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Instandsetzungsprogramm Tief- und Straßenbau 2023


Bedingt durch Frostschäden, allgemeinen Verschleiß und der Umsetzung der Eigenkontrollverordnung Kanal (EKVO), müssen auch im Jahr 2023 wieder zahlreiche Straßen, Wege und Kanäle instandgesetzt werden. Einstimmig hat der Gemeinderat dem Instandsetzungsprogramm mit einem Gesamtaufwand von rund 3,3 Millionen Euro in seiner letzten Sitzung zugestimmt.

Wie werden die Straßen und Kanäle für die Instandsetzung ausgewählt?

Koordiniert von Ralf Wöschler, Leiter des Baubetriebshofs und für den Tiefbau verantwortlich, wurden die Straßen nach bewährtem Vorgehen mit dem Softwareprogramm vialytics befahren, dokumentiert und in Schadensklassen eingeteilt. Anschließend wurden die Sanierungsvorschläge einschließlich einem Kostenrahmen erarbeitet. Die vorgeschlagenen Maßnahmen der Kanalsanierung basieren auf Erkenntnissen von Kamerabefahrungen. Beauftragte Ingenieurbüros haben auf dieser Grundlage je nach Schadensbild und –umfang notwendige Sanierungsmaßnahmen konzipiert und kostenmäßig bewertet. Im Zuge der geplanten Instandsetzung der Straßen werden nach Maßgabe des Wasserwerks auch notwendige Erneuerungen von Wasserleitungen durchgeführt.

Warum werden nicht mehr Straßen, Feldwege und Kanäle saniert?

Das Instandsetzungsprogramm trägt der schwierigen Haushaltslage im Jahr 2023 im Verhältnis zu den Vorhaben aus heutiger Sicht Rechnung. Die reinen Straßen- und Wegeinstandsetzungsmaßnahmen im Ergebnishaushalt werden im Jahr 2023, wie im Vorjahr, einen überschaubaren Umfang haben, da zudem verschiedene größere Einzelbaumaßnahmen vorgesehen sind. So sind beispielsweise in der Alemannenstraße und Gartenstraße in Weil der Stadt, im Quellenweg in Merklingen und an verschiedenen Stellen in Hausen umfangreiche Kanalbauarbeiten geplant. Diese größeren Maßnahmen werden dann im Investitionsprogramm des Finanzhaushalts eingeplant. Sollte sich die Haushaltslage 2023 jedoch schlechter darstellen, als heute angenommen, müssten einzelne Maßnahmen gegebenenfalls verschoben werden.

Bei der Sanierung der Feldwege wird im Jahr 2023 die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Landesförderprogramm zur „Modernisierung der Feldwege“ weiterverfolgt. Im Frühjahr dieses Jahres wurde der Stadt Weil der Stadt mit rund 225.450 Euro landesweit nicht nur die höchste Fördersumme, sondern auch die meisten Projekte bewilligt.

„Angesichts der Größe und des Zustandes unseres Straßen-, Wege- und Kanalnetzes müssen wir jährlich hohe Investitionen tätigen.“, erklärt Bürgermeister Christian Walter. „Leider können wir jedes Jahr nur das berücksichtigen, was am Dringlichsten saniert werden muss.“ ergänzt Erster Beigeordneter Jürgen Katz.

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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Weil der Stadt

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