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Baugenehmigung - Werbeanlage beantragen

Zu Werbeanlagen zählen beispielsweise:

  • Schilder
  • Beschriftungen
  • Lichtwerbung
  • Schaukästen

Sie sind vom öffentlichen Verkehrsraum aus sichtbar.

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Formulare
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Voraussetzungen
  • Es handelt sich um eine Werbeanlage, deren Ansichtsfläche größer als 1 Quadratmeter ist und die nicht nur vorübergehend angebracht werden odersich im Außenbereich befindet.
  • Dem Vorhaben stehen keine öffentlich-rechtlichen Vorschriften entgegen.

Weitere Anforderungen können sich ergeben aus Regelungen

  • des Bauplanungsrechts,
  • des Verkehrsrechts,
  • des Naturschutzrechts
  • des Denkmalrechts

Nicht genehmigungspflichtig sind Werbeanlagen

  • im Innenbereich bis 1 Quadratmeter Ansichtsfläche,
  • in durch Bebauungsplan festgesetzten Gewerbe-, Industrie- und vergleichbaren Sondergebieten. Höhe: bis zu 10 Meter über der Geländeoberfläche an der Stätte der Leistung. Stätte der Leistung ist der Ort, an dem der Gegenstand, für den geworben wird, hergestellt (Produktionsstätte), angeboten (Verkaufsstätte, Gasthaus), gelagert, verwaltet oder an dem für ihn ein Dienst geleistet wird.
  • im Innenbereich, wenn sie an der Stätte der Leistung oder für zeitlich begrenzte Veranstaltungen vorübergehend angebracht oder aufgestellt werden,
  • im Zusammenhang mit allgemeinen Wahlen oder Abstimmungen, die während der Dauer des Wahlkampfes angebracht oder aufgestellt werden,
  • in Form von Anschlägen,
  • an Baustellen, soweit sie sich auf das Vorhaben beziehen,
  • wie Auslagen und Dekorationen in Schaufenstern und Schaukästen.

Werbemittel an Verkaufsstellen für Zeitungen und Zeitschriften sind ebenfalls nicht genehmigungspflichtig.

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Verfahrensablauf
Für genehmigungspflichtige Werbeanlagen müssen Sie einen schriftlichen Antrag auf Baugenehmigung (Formular) mit allen erforderlichen Bauvorlagen beim Stadtbauamt einreichen.

Das Formular liegt im Stadtbauamt zur Abholung bereit. Online können Sie unter Formulare ein Exemplar abrufen. Das Formular zur Baugenehmigung erhalten Sie auch auf den Internetseiten des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur.
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Erforderliche Unterlagen
Antrag auf Baugenehmigungweitere Bauvorlagen (Ausnahmen hiervon sind möglich):

Lageplan (zeichnerischer und schriftlicher Teil)
Bauzeichnungen
Baubeschreibung
soweit erforderlich, ein Foto der Umgebung und die Bestätigung der Standsicherheit
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Kosten/Leistung
Die Mindestgebühr beträgt im Kenntnisgabeverfahren 75,00 Euro. Im Genehmigungsverfahren beträgt die Mindestgebühr 100,00 Euro. Eventuell können zusätzliche Befreiungsgebühren anfallen .
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Rechtsgrundlage
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Zugehörigkeit zu

Logo der Region Stuttgart Logo der Heckengäu Natur Nah Die ehemalige freie Reichsstadt Weil der Stadt mit den Stadtteilen Merklingen, Schafhausen, Münklingen und
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