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Öffentliche Informationsveranstaltung zur Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen im Landkreis Böblingen


Die Machbarkeitsstudie zu Radschnellverbindungen (RSV) im Landkreis Böblingen ist ein erster Schritt zur Umsetzung der Ziele der RadSTRATEGIE des Landes. „Im Regierungsbezirk Stuttgart ist der Landkreis Böblingen einer der ersten Landkreise, die die Machbarkeitsstudie fertig haben“, betont Landrat Roland Bernhard.
 
Das Fachbüro orange edge hat in der Studie Bereiche mit hohem Radverkehrs-potenzial identifiziert, in denen Radschnellverbindungen gebaut werden könnten. Im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Landratsamt Böblingen am 27. März werden die Ergebnisse vorgestellt. Die Veranstaltung findet im Großen Sitzungssaal (5. Stock, Hauptgebäude) statt; alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Zur besseren Planung wird bis 24. März um Anmeldung an gebeten, per Mail an d.jaeger@lrabb.de.
 
„Gemeinsam mit den Städten und Gemeinden werden wir bestrebt sein, Lösungen zu erarbeiten, um die entsprechenden Standards schaffen zu können“, so Landrat Bernhard. Die aktuell im Bau befindliche RSV Böblingen/Sindelfingen – Stuttgart wird voraussichtlich Ende dieses Frühjahrs fertiggestellt sein. Für den Radwegausbau zwischen Böblingen und Ehningen, der im Qualitätsstandard einer RSV erfolgen soll, wird der Baustart im Herbst 2019 angestrebt.
 
Die vom Land finanziell geförderte Machbarkeitsstudie thematisiert zwei Hauptverkehrsachsen im Landkreis Böblingen und eine weitere, die in den Landkreis Ludwigsburg hinein reicht. Es handelt sich um die Verbindung von Renningen über Magstadt, Sindelfingen, Böblingen, Holzgerlingen und bis nach Weil im Schönbuch. Außerdem um die Strecke von Herrenberg über Nufringen, Gärtringen, Ehningen, Böblingen/Sindelfingen und bis nach Stuttgart. Die Verbindung, die in den Landkreis Ludwigsburg hineinreicht, ist der Weg von Weil der Stadt über Renningen, Leonberg und bis nach Korntal-Münchingen. Auf allen Strecken wurden unter fachlicher Beteiligung der betroffenen Kommunen jeweils zwei Routenvarianten erarbeitet, die – entsprechende Baumaßnahmen vorausgesetzt - die Qualitätsstandards für RSV erfüllen könnten. Zusätzlich soll im Nachgang zur vorgestellten Studie noch die Machbarkeit einer RSV zwischen Leonberg und Stuttgart geprüft werden.
 
In der vom Land verabschiedeten „RadSTRATEGIE Baden-Württemberg“ ist das Thema Radschnellverbindungen als wichtiger Baustein zur künftigen Ausrichtung der Radverkehrsinfrastruktur verankert. Sie bieten sich an, wenn ein entsprechend hohes Potenzial besteht, um auf Hauptverkehrsachsen Verkehrsverlagerungen zugunsten des Radverkehrs zu erreichen, was wiederum den Verkehr auf Fahrbahn und Schiene entlastet.


Entwurfsfassung der Machbarkeitsstudie

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