Entwurfsplanung für den neuen Baubetriebshof beschlossen
Städtische Nachrichten
Nach intensiver Beratung hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung die Entwurfsplanung für den neuen Baubetriebshof beschlossen und die Verwaltung ermächtigt, die Leistungen auszuschreiben.
Die Entwurfsplanung wurde erstmals in der Gemeinderatssitzung am 28. Januar 2025 vorgestellt und zunächst vorläufig beschlossen. Anschließend wurde diese Entwurfsplanung vom Gemeinderat sowie vom Technischen Ausschuss detailliert geprüft. Neben der Frage, ob die Baumaßnahme an einen Generalübernehmer (GÜ) vergeben werden soll, hatten die Gremien auch die einzelnen Maßnahmen der „Bauhof-Zukunftsvariante“ auf den Prüfstand gestellt. Denn während die „Bauhof-Basisvariante“ die Mindestanforderungen an einen zeitgemäßen und funktionalen Baubetriebshof darstellte, beinhaltete die Zukunftsvariante zusätzliche Maßnahmen in der Gebäudetechnik und –ausstattung zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit. Folgende Maßnahmen aus der Zukunftsvariante sollen nun umgesetzt werden:
Die Gesamtkosten für die Umsetzung der vom Gemeinderat beschlossenen Basis- und Zukunftsvariante belaufen sich auf ca. 15,7 Mio. Euro. Im besten Fall finanziert das Land Baden-Württemberg das Projekt mit 1,5 Mio. Euro aus dem Ausgleichsstock. Ein entsprechender Förderantrag ist bereits gestellt. Darüber hinaus wird mit einem Verkaufserlös für das Rau-Areal in Höhe von 1,4 Mio. Euro gerechnet. Somit kann mit einer Nettobelastung des Haushaltes in Höhe von 12,8 Mio. Euro gerechnet werden.
Das Projekt kurz zusammengefasst: Die derzeitigen Räumlichkeiten des Baubetriebshofs bieten den Mitarbeitenden teilweise unzureichende Arbeitsbedingungen. Eine Reihe von Provisorien und Außenstellen erschweren die täglichen Arbeitsabläufe zusätzlich. Deshalb wird der Baubetriebshof direkt gegenüber dem jetzigen Standort neu gebaut. Um der Firma Silberform AG die Erweiterung ihres Firmenstandorts zu ermöglichen, wurden bereits Teile des alten Baubetriebshofs abgerissen, obwohl mit dem Neubau noch nicht begonnen wurde.
Der aktuelle Grobterminplan sieht vor, dass im Juni 2026 mit dem Bau begonnen werden kann. Zuvor müssen die Ausschreibungs- und Vergabeverfahren durchgeführt werden. Die Fertigstellung des Neubaus durch den Generalübernehmer ist für Ende 2027 geplant.