Wie soll sich Weil der Stadt in den kommenden Jahren entwickeln? Wie sollen die Menschen künftig wohnen, arbeiten und leben?
Mit dem Stadtentwicklungsplan (STEP) 2040 soll ein gemeinsames Zukunftsbild für Weil der Stadt entstehen. Dabei werden insbesondere diese Themenfelder betrachtet: Innenentwicklung, Wohnungsbau und Nachverdichtung, Bildung und Betreuung, Soziales, Kultur und Freizeit, Identität und Image der 5 Stadtteile, Gewerbe- und Einzelhandelsentwicklung, Verkehr und Mobilität, Landschaft, Freiraum und Ökologie sowie Interkommunale Zusammenarbeit.
Der STEP analysiert die Stärken und Schwächen von Weil der Stadt und seinen Ortsteilen. Anhand der aktuellen Situation werden Szenarien für die strategische Entwicklung der Stadt entwickelt. Ausgehend von der Fragestellung, wie Weil der Stadt im Jahr 2040 aussehen soll, werden Handlungsfelder, Leitlinien und Maßnahmen formuliert. Allerdings ist der Stadtentwicklungsplan rechtlich nicht bindend. Jede konkrete Planung muss durch Gemeinderatsbeschlüsse bestätigt werden.
Der STEP wird gemeinsam erarbeitet: durch die Stadtverwaltung, den Gemeinderat, ein externes Planungsbüro und vor allem durch die Bürgerschaft. Denn die Menschen, die in Weil der Stadt leben, kennen als Experten des Alltags ihre Stadt und ihre Stadtteile besonders gut und wissen, was heute gut funktioniert und wo es Verbesserungsbedarf gibt.
Den Auftakt bildet eine Bevölkerungsbefragung. Dafür wurden 3.000 Bürgerinnen und Bürger per Zufallsverfahren ausgewählt. Wenn Sie ein Schreiben mit einem Zugang zum Fragebogen erhalten, bittet die Stadtverwaltung Sie herzlich um Ihre Mitwirkung.
Im weiteren Verlauf wird es in allen fünf Stadtteilen eine sogenannte Zukunftswerkstatt geben. Bei diesen Terminen können sich alle Bürgerinnen und Bürger in die Planung „Weil der Stadts von morgen“ einbringen. Die Termine der Zukunftswerkstätten sind für 2027 geplant. Weitere Informationen dazu folgen.
Der letzte Stadtentwicklungsplan wurde zwischen Ende 2004 und Mitte 2006 mit dem Zielhorizont 2020 erarbeitet. Viele der damals entwickelten Projekte und Ziele konnten inzwischen umgesetzt oder weiterentwickelt werden. Dazu gehören beispielsweise die Nachnutzung des Wolldeckenareals, die Neugestaltung des Marktplatzes und die Weiterentwicklung des Schulstandorts.