Neubau Baubetriebshof

Was ist geplant? Woran wird gerade gearbeitet? Was sind die Etappen & Meilensteine? Und was kostet das Projekt? Informieren Sie sich über den Neubau unseres Baubetriebshofs.

Was ist geplant?

Projektübersicht

Die derzeitigen Räumlichkeiten des Baubetriebshofs bieten den Mitarbeitenden teilweise unzureichende Arbeitsbedingungen, die vom Unfallversicherungsträger bereits seit vielen Jahren beanstandet werden. Zudem erschweren eine Reihe von Provisorien und Außenstellen die täglichen Arbeitsabläufe. Deshalb wird der Baubetriebshof direkt gegenüber dem aktuellen Standort neu gebaut.

Der neue Baubetriebshof wird modern gebaut und bietet Platz für Verwaltung, Sozialräume, Lager, Fahrzeug- und Werkstattbereiche. Auch die Büroarbeitsplätze des Sachgebiets Tief- und Straßenbau sowie die Malerabteilung werden integriert, sodass das Wasserwerk aus Weil der Stadt (Rau-Areal, Leonberger Straße 4) auf das bisherige Bauhofgelände Mittlere Straße 35 ziehen kann. Das angemietete Objekt in der Industriestraße 7 kann dann aufgegeben und das Rau-Areal in Weil der Stadt anderweitig und ertragsbringend genutzt werden. 

Um der Firma Silberform AG die Erweiterung ihres Firmenstandorts zu ermöglichen, wurden bereits Teile des alten Baubetriebshofs abgerissen, obwohl der Neubau noch nicht begonnen hat.

Woran wird gerade gearbeitet?

Aktueller Status

Der Neubau soll Mitte Juli 2026 beginnen. Bis dahin werden die Entwürfe des Generalübernehmers fertiggestellt, der Bauantrag eingereicht und das Baugenehmigungsverfahren durchgeführt. Die Bauzeit wird voraussichtlich ein Jahr betragen, sodass der neue Baubetriebshof im Spätsommer 2027 in Betrieb genommen werden kann.

Was wurde bereits erreicht?

Etappen & Meilensteine

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung Ende Oktober den Auftrag für den Neubau des Baubetriebshofs an die Firma Geiger Schlüsselfertigbau GmbH & Co. KG, Niederlassung Herrenberg, mit großer Mehrheit bei einer Enthaltung vergeben. Die Leistungen des Generalübernehmers belaufen sich auf rund 12,8 Millionen Euro.

Sitzungsunterlagen

Städtische Mitteilung

Mit den vorgezogenen Erdarbeiten haben Mitte August die Bauarbeiten für den neuen Baubetriebshof an der Mittleren Straße in Merklingen begonnen.

Städtische Mitteilung

Nach intensiver Beratung hat der Gemeinderat in seiner Sitzung Ende Februar die Entwurfsplanung für den neuen Baubetriebshof beschlossen und die Verwaltung ermächtigt, die Leistungen auszuschreiben.

Sitzungsunterlagen

Städtische Mitteilung

Die Entwurfsplanung wurde in der Gemeinderatssitzung am 28. Januar 2025 erstmals präsentiert.

Der Gemeinderat hat die Entwurfsplanung intensiv diskutiert. Aufgrund zahlreicher Rückfragen hat der Gemeinderat die Planung zunächst nur vorläufig gebilligt. Aufgrund der Frist für die Antragsstellung im Förderprogramm Ausgleichsstock musste der Sachverhalt im Januar behandelt werden.

Die Details der Entwurfsplanung und die Frage, ob das Bauprojekt an einen Generalübernehmer (GÜ) vergeben werden soll, werden in der nächsten Sitzung des Technischen Ausschusses erneut beraten. Die endgültige Beschlussfassung ist für die Februarsitzung des Gemeinderates vorgesehen.   

Dem Gemeinderat wurden zwei verschiedene Varianten für den Neubau vorgelegt. Die „Bauhof Basisvariante“ bildet die Mindestanforderungen an einen zeitgemäßen und funktionalen Baubetriebshof ab.

Die „Bauhof-Zukunftsvariante“ beinhaltet zusätzliche Maßnahmen in der Gebäudetechnik und -ausstattung zur Steigerung der Effizienz und Nachhaltigkeit. Dazu gehören beispielsweise eine Zisterne zur Regenwassernutzung für die Bewässerung der städtischen Grünflächen, die Verwendung eines nachhaltigen Kältemittels für die Wärmepumpe oder die Installation von Photovoltaikanlagen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.  

Sitzungsunterlagen

Objekt- und Freianlagenplanung, Tragwerksplanung, Elektroplanung, HLS-Planung, Brandschutzplanung und Planungsleistungen der
Bauphysik: Nach der Ausschreibung hat der Gemeinderat diese Planungsleistungen an die Fachbüros vergeben.

Sitzungsunterlagen

Durch eine Gesetzesänderung müssen nun alle Planungshonorare, auch die der Fachplaner, berücksichtigt werden. Liegt das Gesamthonorarvolumen über 215.000 Euro, muss europaweit, in einem sogenannten VgV-Verfahren, ausgeschrieben werden. Dieses komplexe Verfahrens soll von einem externen Fachmann begleitet werden. Das hat der Gemeinderat im November beschlossen.

Sitzungsunterlagen

Im September 2023 hat der Gemeinderat mit einem Grundsatzbeschluss den Neubau des Baubetriebshofs bekräftigt. Außerdem hat der Gemeinderat beschlossen, das heutige Gelände des Baubetriebshofs an die Firma Silberform AG zu veräußern.

Sitzungsunterlagen zum Grundsatzbeschluss

Sitzungsunterlagen zur Veräußerung des Geländes

Pressemitteilung zum Neubau des Baubetriebshofs

Im November 2022 hat der Gemeinderat ein Architekturbüro mit den Planungsleistungen für die "Phase 0" des Neubaus beauftragt. In dieser Phase soll die grundsätzliche Machbarkeit des Projektes auf dem vorgesehenen Gelände gegenüber dem jetzigen Bauhofgelände nachgewiesen werden.

Die Vergabe dieser Planungsleistungen war gleichzeitig Grundsatzbeschluss und Startschuss für das Projekt.

Sitzungsunterlagen

Was kostet das Projekt?

Finanzierung

Zum Baubeschluss des Gemeinderates im Februar 2025 lagen die berechneten Gesamtkosten bei rund 15,7 Mio. Euro. Nun, zum Zeitpunkt der Vergabe, sind die voraussichtlichen Gesamtkosten auf 15,1 Millionen Euro gesunken. Darin enthalten sind die jüngst beauftragten Generalübernehmerleistungen (12,8 Millionen Euro) sowie alle Honorar- und Verfahrenskosten. Nach Abzug der bereits bewilligten Investitionshilfen aus dem Ausgleichstock (1 Million Euro) beträgt der städtische Anteil rund 14,1 Millionen Euro.

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